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Bad Teinach-Zavelstein Wegen Verwechslungsgefahr: aus "Lamm" wird "Eleon Hotel"

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Bad Teinach-Zavelstein. Bad Teinachs Tourismusleiterin Franziska Bürkle und Bürgermeister Markus Wendel konnten sich bei der offiziellen Wiedereröffnung des ehemaligen Hotels Lamm in Bad Teinach persönlich vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten überzeugen. Das Haus wird ab sofort unter dem Namen "Eleon Hotel" geführt. Nachdem es seit der Übernahme durch das Ehepaar Brose immer wieder zu Verwechslungen mit einem anderen ortsansässigen Hotel kam, entschied sich die Betreiberin nun, den Namen zu ändern.

Bürgermeister Wendel dankte dem Ehepaar Brose für deren außergewöhnliches Engagement, dieses zentral in Bad Teinach gelegene Objekt übernommen und in einem Kraftakt in den vergangenen 18 Monaten im laufenden Betrieb zu einem Hotel umgewandelt zu haben. Zwischen den einfachen Pensionen und der gehobenen Hotellerie mit vier und mehr Sternen seien die Häuser der mittleren Kategorie fast vollständig verschwunden, so Wendel.

Gerade diese Hotelklasse sei aber nicht nur für Kurzurlauber, sondern auch Geschäftsreisende interessant, die nicht primär Wert auf Wellness und Spa legen, sondern ein sauberes, mit viel Herz und persönlichem Engagement geführtes Haus suchen. Genau hier setzt das Konzept der Broses an. Zumal habe man ja das Thermal- und das Freibad in unmittelbarer Nachbarschaft. Bei einem Rundgang durch das Haus präsentierte Helene Brose ihr Einrichtungskonzept und führte die Gäste durch die unterschiedlichen Zimmer. Dabei ließ die Hotelchefin keinen Zweifel daran aufkommen, um welchen Kraftakt es sich bei der Sanierung gehandelt habe. Das mehr als in die Jahre gekommene Haus war bei Übernahme im November 2018 ein Relikt längst vergangener Zeiten. Niedrige Decken, dunkle Möbel und ein "Charme" wie aus einem schlechten Heimatfilm der 1960er-Jahre. Das angeschlossene Hotelrestaurant war bestenfalls noch als Pinte erkennbar.

Das Konzept der neuen Eigentümer basiert auf den beiden Säulen Restaurant und Hotel. So wurden nicht nur der Rezeptionsbereich neu gestaltet, die dunklen Holzverkleidungen und Decken entfernt und durch eine helle Gestaltung ersetzt. Auch die beiden Etagen mit ihren 15 Zimmern wurden von Grund auf saniert. Entstanden ist ein Hotel, das sich von den heute bekannten Katalogstandards der Mittelklasse-Hotels durch Individualität und eine persönliche Note der Betreiberin abhebt.

Der stilistische Einfluss der Hotelchefin ist bis ins kleinste Detail wahrnehmbar. Um dem Haus ihre persönliche Note zu geben, nähte die Chefin selbst nicht nur Sitzbezüge und Stuhlhussen in der Gaststube, sie zeichnet auch verantwortliche für die Auswahl der Teppiche, Polster und Accessoires. Zudem konnte sie ihre künstlerische Ader voll ausleben. Alle Bilder auf den Zimmern und in den Fluren wurden von ihr gemalt. Viele der vorhandenen qualitativ hochwertigen aber optisch abgewohnten Echtholzmöbel wurden abgeschliffen, gebeizt und mit neuer Lasur und Lackierung wieder zum Leben erweckt. So findet der Gast die Zimmer als Mischung aus Moderne und Retro-Chic vor.

Man wolle die Kunden durch erkennbar persönliches Engagement am Gast und maximalen Service für das Haus gewinnen. In wenigen Wochen sollen dann noch die letzten kleinen Arbeiten im Innenbereich und an der Fassade abgeschlossen sein.

Ein weiterer Trumpf ist das gastronomische Angebot im eigenen Restaurant. Hier setzen Broses auf frische Gerichte aus der Region. Das Restaurant bietet gutbürgerliche Küche. Nachdem man über ein Jahr aufgrund der Fachkräfteproblematik benötigt hatte, um vom Koch bis zum Service das absolute Wunschteam zusammenzustellen, sei man jetzt bereit und im Team bestens aufgestellt.

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