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Bad Liebenzell Spiel mit Formen

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Nach einer gut gelungenen Vernissage präsentieren sich Bürgermeister Dietmar Fischer, Marlis G. Schill und Peter Schmidt (von links). Fotos: Eitel Foto: Schwarzwälder-Bote

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Bad Liebezell. Mehr als zwei Dutzend Kunstfreunde erlebten eine Vernissage der Stuttgarter Malerin Marlis G. Schill im Bad Liebenzeller Bürgerzentrum. Ihre Werke können auf den Fluren des Rathauses und im Leseraum noch bis zum 5. Oktober bewundert werden.

Die Erläuterungen zu den ausgestellten Kunstwerken und zum Wirken der Künstlerin übernahm "Kunstmacher" und Buchautor Peter Schmidt. Schmidt, der sich ebenfalls der Malerei verschrieben hat, ist der Ehemann Schills und teilt das gemeinsame Atelier in Stuttgart Möhringen mit ihr. Schills Acrylmalereinen, Holzschnitte und Radierungen verraten eine innige Beschäftigung mit den expressionistisch und weitgehend abstrakt interpretierten Motiven. Das ist umso erstaunlicher, als Schill im Anschluss an ihr Studium der Romanistik und Amerikanistik und ihrer pädagogischen Tätigkeit eine erfolgreiche Karriere als Fachreferentin im Prüfungs- und Examensmanagement der Erwachsenenbildung hinter sich brachte. Trotzdem behielt schließlich der schon seit ihrer Kindheit ausgeprägte Traum vom künstlerischen Gestalten die Oberhand.

Thema "Baum" ist wichtig

Nach einem einschlägigen Studienabschnitt widmete sich Schill schwerpunktmäßig zunächst der Acrylmalerei. Bäume, Häuser und Schiffe stehen dabei als Leitmotive bis heute im Mittelpunkt ihres Schaffens, verrät der Laudator. Bei fast der Hälfte der rund 40 ausgestellten Arbeiten geht es zum Beispiel rund um das Thema "Baum", mit dem sie sich ausgiebig in vielerlei Varianten auseinander-setzt. Das reicht von empfindungsstarken Darstellungen von Wurzelwerken über grob charakterisierte Baumstudien bis hin zu Interpretationen von Wald, Rinde oder Verästelungen.

Nimmt man sich die Zeit für eine nähere Betrachtung, so fordern diese Bilder geradezu zum Dialog heraus. Das mag daran liegen, dass sich Schill bei ihren abstrakten Darstellungen nur ganz grob an reale Motive hält und damit dem Betrachter weitgehende Interpretationsfreiheiten überlässt.

Auch die Herangehensweise Schills bei der Nutzung der Acryltechniken unterstützt die Freiheit der Gedanken im Spiel der Formen und Farben. Zu Beginn einer Arbeit sei nämlich ein konkretes Ziel noch gar nicht vorgegeben, erläutert Peter Schmidt. Erst nach der Grundschicht und dem Auftragen weiterer Farbschichten sowie nach partieller Entfernung von oberen Schichten würde sich das Zielmotiv Schritt für Schritt herauskristallisieren. Dass dieser im Schaffensprozess entstandene Freiraum beim Betrachter auch überraschende Assoziationen hervorruft, zeigt sich zum Beispiel bei der Ansicht des Gemäldes "Verwurzelung" im Lesesaal. Unmittelbar könnte man etwa an die von Lothar Hudy für den Sophi Park geschaffene Skulptur "Getrennt wurzeln, gemeinsam wachsen" denken.

Aber auch andere Werke geben Einblick in die dominierenden Motivwelten der Künstlerin. Die Bilder "American Views" oder die in emotionalem Rot gehaltene Hochhauskulisse "Bits and Pieces" oder "Der rote Hahn" beschäftigen sich mit dem Grundmotiv "Haus". Und nicht zuletzt haben auch die Lieblingsmotive Schiffe und Meer mit den Bildern "Petit Navire" (kleines Schiff) oder "Einhandsegler" ihren Platz in der aktuellen Ausstellung gefunden. Die teilweise fremdsprachliche Unterschreibung der Werke bestätigt darüber hinaus den Anspruch der Künstlerin auf internationale Beachtung.

 
 

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