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Bad Liebenzell Neue Leitungen für eine halbe Million

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Der in die Jahre gekommene Hochbehälter Diebsfeld soll zeitnah instand gesetzt werden.Foto: Biermayer Foto: Schwarzwälder Bote

In Bad Liebenzell gibt es reichlich Wasser, immerhin hat man eine eigene Therme. Trotzdem ist die Trinkwasserversorgung aufgrund der geografischen Gegebenheiten nicht ganz einfach. Das liegt auch daran, dass die Infrastruktur zum Teil sehr alt ist. Der Gemeinderat hat deshalb für deren Ertüchtigung gestimmt.

Bad Liebenzell. "Der Hochbehälter stammt aus dem Jahr 1980", erklärte Lothar Windbiel vom Stadtbauamt bezüglich des Standortes Diebsfeld. Vergangenes Jahr habe man ihn außer Betrieb nehmen müssen, weil er undicht war. Zudem seien die hygienischen Vorschriften nicht mehr erfüllt gewesen.

Umsetzung der Baumaßnahmen soll noch diesen Monat beginnen

Eine Befüllung des Hochbehälters finde über das Ortsnetz statt. Hier sei es vergangenen Monat zu einem Rohrbruch gekommen. "Die Trinkwasserversorgung kommt bei sowas eigentlich zum Erliegen", beschrieb Windbiel die Situation im Wohngebiet Kaffehof. Man habe die Notlage aber glücklicherweise über eine andere Leitung entschärfen können.

Um so einen Engpass zukünftig zu umgehen, meinte Windbiel, müsse man am Hochwald eine neue Leitung legen. Dies stieß beim Gemeinderat auf Zustimmung.

Joachim Eppel (Unabhängige Liste) wollte wissen, ob es nicht möglich sei, im gleichen Zug Glasfaserleitungen mitzuverlegen. Dies ginge im konkreten Fall nicht, antwortete Windbiel, da die Leitungen hier an unterschiedlichen Stellen verliefen. Wo dies nicht so sei, wäre das von Eppel vorgeschlagene Vorgehen jedoch möglich. Sofern es die Anwohner wollten, fügte Bürgermeister Fischer hinzu.

Die Leitungsverlegung war aber nicht die einzige geplante Baumaßnahme, welche Windbiel dem Gremium vorschlug. "Die neuen Rohre lohnen sich nur, wenn man auch den Hochbehälter erneuert", erläuterte er. Hierbei ginge es neben den baulichen Maßnahmen vor allem um die technische Ausrüstung, wie beispielsweise Pumpen.

Die Wasserleitungsbauarbeiten vergibt die Stadt an die Liebenzeller Firma Hirschberger & Kusterer. Diese lieferte mit knapp 515 000 Euro das wirtschaftlichste Angebot. Für weitere 30 000 Euro übernimmt die Firma die Abbruch-, Mauerer- und Putzarbeiten am Hochbehälter Diebsfeld. Der Gemeinderat stimmte der Vergabe einstimmig zu.

Den Zuschlag für die verfahrenstechnische Ausrüstung des Hochbehälters Diebsfeld bekam Strecker Wassertechnik aus Tuttlingen. Für knapp 160 000 Euro übernimmt die Firma diese Aufgabe. "Im Angebotspreis ist ein Preisnachlass von fünf Prozent berücksichtigt", fügte Windbiel hinzu. Auch für diese Vergabe stimmte das Gremium einstimmig. Die Umsetzung der Baumaßnahmen soll noch diesen Monat beginnen.

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