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Bad Herrenalb "Von Landesregierung gewollt"

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Stadtbaumeister Reimund Schwarz (von links), Bauamtsleiter Jürgen Gall sowie die Bürgermeister Norbert Mai und Christoph Schaack stellten das Projekt Interkom vor. Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Herrenalb/Dobel. Konstruktive Beiträge gab es zum Thema "Interkommunales Gewerbegebiet Bad Herrenalb/Dobel" (Interkom) in der ersten Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der beiden Kommunen des Jahres 2018 im Rathaus der Siebentäler­stadt.

Damit hat der seinerzeit zurückgestellte Antrag der UBV-Fraktion, "eine erweiterte Handwerkerzone für Bad Herrenalb zu entwickeln", Fahrt aufgenommen.

Mit der positiven Haltung Dobels, die Bürgermeister Christoph Schaack aus seiner Gemeinderatssitzung mitbrachte, wäre die Reaktivierung der 2008 ad acta gelegten Pläne für ein Gebiet zwischen Neusatz und Dobel möglich. "Interkoms sind sinnvoll und von der Landesregierung gewollt", unterstrich Hausherr und Bürgermeister Norbert Mai, deshalb gebe es gerade für solche kommunenübergreifende Projekte ELR-Mittel (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum).

Er selbst, so Mai, habe vor rund zehn Jahren die damaligen Pläne mit zurückgestellt, weil kein unmittelbarer Bedarf bestanden hätte und die Erschließungssumme immerhin auf knapp zwei Millionen Euro geschätzt worden sei. Mittlerweile sehe er die Sache etwas anders: Angebot locke durchaus Nachfrage. Daher stünde er einem zügigen Angehen auch ohne direkten Bedarf positiv gegenüber. So sah es auch sein Dobler Kollege Schaack.

Etwa 2,5 Millionen

Der Bad Herrenalber Stadtbaumeister Reimund Schwarz, der aktuell ein Investitionsvolumen von etwa 2,5 Millionen Euro für die Erschließung schätzte, stellte das Interkom Frauenwäldle in den verschiedenen, bis 2008 geplanten Varianten vor. In der vierten und letzten war es mit einer Fläche von maximal 5,2 Hektar und Parzellen von etwa sechs bis 37 Ar auf Neusatzer Gemarkung im Wald östlich der K4331 geplant. Für Überplanungen sei man grundsätzlich offen.

Markus Merkle (FW) befürwortete die Aktivität – Angebot schaffe Nachfrage, auch bei Gewerbetreibenden von außerhalb. Dietmar Bathelt, Neusatzer Ortsvorsteher, gab zu bedenken, dass die Akzeptanz der Bevölkerung gerade in Neusatz zur Abholzung von Waldflächen ausgereizt sein könnte mit Blick auf den Straubenhardter Windpark. Er plädierte für eine bereits freie Fläche für ein Arbeitsplätze schaffendes Gewerbegebiet. Manfred Senk (GL) sprach sich für eine Fläche aus, die der Nachfrage angepasst auch zeitnah bebaut werden könne. Mai ging damit konform, die Realisierung in mehrere Bauabschnitte einzuteilen.

Die Kernfragen stellte Andreas Tockhorn (BF-BHA): Inwieweit stimmen die Rahmenbedingungen noch? Wie sieht es mit der Logistik für Externe aus? Wird es überhaupt eine Nachfrage von außen geben? Mai nahm hieraus als Aufgabe an die Kommune mit, eine professionelle Bedarfsanalyse im Vorfeld in Auftrag zu geben, die als Diskussionsgrundlage dienen kann.

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