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Bad Herrenalb Probleme

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Foto: Schwarzwälder Bote

Radfahren ist gut für das Klima und verringert den Verkehrslärm – und das umso mehr, je mehr Menschen im Alltag vom Auto aufs Fahrrad umsteigen. Aus diesem Grund wurde die Klima-Bündnis-Kampagne "Stadtradeln" ins Leben gerufen.

Oje! Ob das im Rathaus gut durchdacht wurde? Zum ersten Mal nimmt Bad Herrenalb an der Klima-Bündnis-Kampagne "Stadtradeln" teil. Zweifelsohne: Radfahren ist gut für das Klima und verringert den Verkehrslärm. Ganz zu schweigen vom gesundheitlichen Aspekt. Allerdings: Wer die Stadtradeln-App herunterlädt, kann die Kommune direkt über Schlaglöcher, riskante Verkehrsführungen und weitere Probleme der Radinfrastruktur informieren. So weit, so gut. Allerdings: Wenn auf Missstände hingewiesen wird, steht die Stadt in der Pflicht, diese zu beheben. Und hier stellt sich die Frage: Woher das Geld nehmen, wenn der Stadtsäckel leer ist? Jedenfalls müssen die notwendigen Euro woanders eingespart werden. Somit kann sich der Gemeinderat abstrampeln, wie er will: Die Bürger müssen mit schmerzhaften Einschnitten rechnen.

Bad Herrenalb. An dieser macht dieses Jahr erstmalig auch die Stadt Bad Herrenalb mit. Das wird in einer Pressemitteilung mitgeteilt. Von Montag, 22. Juni, bis zum 12. Juli heißt es ganz offiziell in der Siebentälerstadt: Rauf aufs Rad und Kilometer sammeln.

App auf Smartphone laden

Mitmachen können alle Bürger sowie alle, die Mitglied in einem der hiesigen Vereine sind. Die einzige Bedingung ist die Bildung von Stadtradeln-Teams – und dazu reichen schon zwei Personen aus.

Wer ein eigenes Team gründen oder dem Offenen Team Bad Herrenalb beitreten möchte, lädt sich einfach die Stadtradeln-App auf sein Smartphone und folgt den Anweisungen. Ein weiterer Vorteil: Mit der App werden automatisch die gefahrenen Kilometer erfasst, außerdem können App-Nutzer ihre Kommune auch direkt über Schlaglöcher, riskante Verkehrsführungen und weitere Probleme der Radinfrastruktur informieren.

Wer Datenschutz-Bedenken hat, kann aber auch ohne die App teilnehmen und sich auf der Webseite www.stadtradeln.de registrieren. Die auf dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer müssen dann allerdings selber dokumentiert und wöchentlich in der Tourist-Info gemeldet werden. Die dazu nötigen Auswertungsbögen finden interessierte Stadtradler ebenfalls auf der Webseite.

Der größte Anreiz für die Teilnahme am Stadtradeln sollten der Klimaschutz und die Verminderung des Verkehrslärms sein, aber es gibt für die Teilnehmer auch etwas zu gewinnen. Dazu zählen Preise wie Smartphone-Halterungen für das Fahrrad, Satteltaschen sowie hochwertige Fahrräder und Pedelecs, die für die meisten mit dem Drahtesel zurückgelegten Kilometern vergeben werden. Damit es dabei gerecht zugeht, werden die Kommunen in unterschiedliche Kategorien basierend auf den Einwohnerzahlen eingeteilt.

Bad Herrenalber Stadtradler konkurrieren also nicht mit den Karlsruher Stadtradlern, die alleine aufgrund der Größe der Stadt mehr Kilometer innerorts zurücklegen können.

Positive Aspekte

Für Bürgermeister Klaus Hoffmann stehen neben dem Umweltschutz noch weitere positive Aspekte im Vordergrund. "Radfahren macht einfach Spaß und ist gut für die Gesundheit. Und wer normalerweise nur Auto fährt, erlebt den Verkehr mal aus einer anderen Perspektive. Das fördert die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr."

Weitere Infos rund um das Stadtradeln gibt es bei Julia Riegger, der Koordinatorin der Aktion, telefonisch unter 07083/50 05 58, per E-Mail an julia.riegger@badherrenalb.de oder vor Ort in der Tourist-Info am Rathausplatz 11.

Übrigens treten seit 2008 deutschlandweit Kommunalpolitiker sowie Bürger im Rahmen des Wettbewerbs Stadtradeln für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale.

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