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Bad Herrenalb Menschen aus fast allen Teilen Deutschlands

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Die Celenus-Klinik Bad Herrenalb befindet sich an der Kurpromenade. Foto: Becker Foto: Schwarzwälder Bote

Thomas Schindler, Vorstand der Celenus-Kliniken GmbH, stellte sich am Mittwochabend dem Bad Herrenalber Gemeinderat vor. Er informierte, dass man "schnell, schnell loslegen" will.

Bad Herrenalb. Schindler machte deutlich, wie sehr er sich einen raschen Umzug der psychosomatische Fachklinik für medizinische Rehabilitation vom Gebäude Kurpromenade 42 in den Klinikneubau am Rande der Schweizer Wiese wünsche. Dieser soll, wie berichtet, zwischen den Stadtwerken und der Therme, vorwiegend auf der Brachfläche des früheren Cafés Romanier, errichtet werden.

Die Stadt erkunden

Der Vorstand geht davon aus, Ende August/Anfang September mit den Bauarbeiten "richtig loslegen" zu können. Vorher sei eine "ordentliche Abwicklung" aller Themen erforderlich.

Zu einem großen Teil würden die Patienten lernen, mit Stress umzugehen. Es gebe keine psychische Schwerstkranke. Man wolle gerne im Traditionsort bleiben, so Schindler. Für die Klinik spreche, dass Leben in die Stadt komme. Durchschnittlich sechs bis sieben Wochen seien die Patienten aus fast allen Teilen Deutschlands in der Siebentälerstadt. Die Menschen hätten nach der Therapie frei und könnten die Stadt erkunden – auch nach dem Klinikaufenthalt kämen viele zurück. Für die Familien, die ihre Angehörigen besuchten, sei Bad Herrenalb touristisch interessant.

Das Durchschnittsalter der Patienten liege bei Anfang bis Ende 40, so Schindler. Insgesamt kämen künftig jährlich zwischen 900 und 1200 Menschen. Es handle sich überwiegend um Angestellte. Zudem erwähnte Schindler die Nachwuchspsychologen, die in die Stadt kommen würden.

Das alte Gebäude, in dem sich die Fachklinik befinde, gehöre nicht der Celenus-Kliniken GmbH. Man sei vertraglich bis nach 2030 verpflichtet, die Immobilie in einen vernünftigen Zustand zu halten. Es sei also keine Bauruine zu erwarten, informierte der Vorstand der Celenus-Kliniken GmbH. Es gebe allerhand Vorschläge, wie das Haus nach dem Umzug – "Wir haben Ende 2019 nicht aus den Augen verloren" – genutzt werden könnte. Hier könnten zum Beispiel Mitarbeiter wohnen oder Studenten aus Karlsruhe. Es werde versucht, durch eine Umnutzung Miete wieder zurückzubekommen.

Eine Gegenstimme

Bei einer Gegenstimme nahm der Gemeinderat die Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen zur dritten punktuellen Änderung der ersten Fortschreibung des Flächennutzungsplanes des Verwaltungsraums Bad Herrenalb/Dobel zur Ausweisung einer Sonderbaufläche "Kliniken, Gesundheitswesen und Tourismus" vor. Er sagte Ja zu den Beschlussvorschlägen der Verwaltung laut Abwägungstabelle. Das Gremium erteilte zudem den Mitgliedern des Gemeinsamen Ausschusses (GA) den Auftrag, den Feststellungsbeschluss in der GA-Sitzung zu fassen.

Nachdem Hanna Hildebrandt vom Karlsruher Stadtplanungsbüro Gerhardt Erläuterungen gegeben hatte, wurde bei ebenfalls einer Gegenstimme folgender Beschluss gefasst: Der Gemeinderat nimmt die Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Schweizer Wiese" zur Kenntnis und stimmt den Beschlussvorschlägen der Verwaltung laut Abwägungstabelle zu.

Auf Nachfrage sagte Hildebrandt, dass das Architekturbüro abc-modul die Fotomontage des Klinikneubaus durchaus als realitätsgetreu bezeichne.

Bei Einwohnerfragen erklärte Bürgermeister Norbert Mai: Der Kaufvertrag fürs Grundstück sei noch nicht unterzeichnet.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

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