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Bad Herrenalb Harmonische Zusammenarbeit

Von
Karlheinz Rumpel, Geschäftsführer (von links), Tobias Volg, Leiter der Forstdienststelle in Bad Herrenalb als Nachfolger von Reinhold Rau, Forstdirektor a.D., Norbert Mai, Bürgermeister in Bad Herrenalb a.D., mit Nachfolger Klaus Hoffmann,und Vorsitzender der Gerda und Kurt Härtwig-Stiftung.Foto: Zoller Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der kleinen Feierstunde im Sitzungssaal des Bad Herrenalber Rathauses verabschiedete die Gerda und Kurt Härtwig-Stiftung die langjährigen Vorsitzenden Norbert Mai und Reinhold Rau. Gleichzeitig wurden Bürgermeister Klaus Hoffmann und der Leiter der Forstdienststelle in Bad Herrenalb, Forstdirektor Tobias Volg, als deren Nachfolger verpflichtet.

Bad Herrenalb. Seit fast drei Jahrzehnten besteht die "Gerda und Kurt Härtwig Stiftung", deren Satzung der Gemeinderat der Stadt Bad Herrenalb am 30. Juni 1993 einstimmig beschlossen hat.

Gemäß Paragraf zwei der Satzung besteht der Zweck der Stiftung darin, dass sie der "Umwelt- und Naturschutzarbeit auf dem Gebiet der Stadt Bad Herrenalb dienen und damit geeignete Maßnahmen zur Pflege der Umwelt gefördert werden".

Aufgrund der testamentarischen Festlegung der Verstorbenen besteht der Vorstand der Stiftung aus dem jeweiligen Bürgermeister der Stadt, dem Leiter des staatlichen Forstamtes Bad Herrenalb und einem besonders sachkundigen Bürger.

Erfolgreiche Arbeit

Nach den einstmals amtierenden Bürgermeistern Robert Traub und Manfred Renz wurde 2004 kraft seines Amtes Bürgermeister Norbert Mai als nachfolgendes Mitglied zum Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes gewählt. An seiner Seite trat als Nachfolger von Forstdirektor Hans Reinwald ebenfalls im Jahr 2004 Forstdirektor Reinhold Rau als Mitglied in den Stiftungsvorstand ein. Als sachkundiger Bürger folgte Ulrich Wurster dem früheren Rektor der Grund- und Hauptschule Günter Theurer.

Für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen 16 Jahren dankte Geschäftsführer Karlheinz Rumpel (stellvertretender Stadtkämmerer a.D.) den beiden scheidenden Vorständen, die zwischenzeitlich im Ruhestand sind. Mit lobenden Worten betonte er dabei die harmonische Zusammenarbeit, in denen er als Geschäftsführer selbst seit 13 Jahren das große Vertrauen für die finanziellen Transaktionen genießen konnte.

In seiner Laudatio hob er dabei die außerordentlichen Leistungen und Investitionen für Bad Herrenalb hervor. "Für den Umwelt- und Naturschutz im Stadtgebiet von Bad Herrenalb wurden 450 000 Euro investiert und bemerkenswertereweise das Stiftungsvermögen von 850 000 Euro auf 1,1 Millionen Euro (Stand 31. Dezember 2019) erhöht." Als erfolgreich umgesetzte Projekte fallen in die Amtszeit der Doppelspitze von Mai und Rau: der Walderlebnispfad in Rotensol, die Härtwig-Hütte am Quellenerlebnispfad, die finanzielle Unterstützung für den Wildkatzenpfad, die Schweizerkopfplattform am Hahnenfalzweg, die Sanierung des Quellenerlebnispfads, die Albbrücke am Albtaljagdhaus, Förderung der Hütte am Grillplatz Rotensol, Förderung der Heißabfüllanlage der IG-Moschde Neusatz, Förderung der Schutzhütte beim Grillplatz Bernbach und die neue Wasseranlage bei der Härtwig-Hütte.

Nach Aussage von Rumpel konnten "diese Maßnahmen nur deshalb verwirklicht werden, weil die Stiftung regelmäßig jährliche Erträge für die verschiedenen Stiftungsaktivitäten erwirtschaftet". Gemäß der Satzung lautet der Paragraf vier das Interesse des langfristigen Bestandes der Stiftung, wobei "das Stiftungsvermögen in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten" ist.

Gerda und Kurt Härtwig hatten bereits zu Lebzeiten verfügt, dass ihr Vermächtnis in eine private gemeinnützige Stiftung fließen solle. Die beiden waren sehr naturverbunden, lebten in der Kurstadt im Nordschwarzwald und waren leidenschaftliche Wanderer. Beide waren sich einig: Ihr Erbe sollte für den Umwelt- und Naturschutz in Bad Herrenalb eingesetzt werden. Gerda Härtwig starb 1991 im Alter von 82 Jahren und Kurt Härtwig im Jahr darauf mit 83 Jahren.

Nach einstimmigem Beschluss wurden Bürgermeister Hoffmann als Vorsitzender und der Leiter der Forstdienststelle in Bad Herrenalb, Forstdirektor Tobias Volg, als Nachfolger im Amt von Norbert Mai und Reinhold Rau verpflichtet.

Investitionen zugestimmt

Hoffmann dankte den Vorgängern für die geleistete Arbeit und stimmte gemeinsam mit Volg den für das Jahr 2020 geplanten Investitionen zu, die zunächst für die Sanierung der Schweizerkopfhütte, ein Beobachtungsplateau am Hirschgehege und die Sanierung von Sitzgruppen auf der Talwiese, an der Aschenhütte und am Hirschgehege genutzt werden sollen.

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