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Bad Herrenalb Bedürfnisse stehen im Vordergrund

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Kirsten Kastner, Karin van Roode und Anton Stadlmeier (von links) möchten in ihrem "Trauer- und Lebenscafé" gerne Trauernden Austausch, Begleitung und neue Hoffnung geben. Auf dem Foto fehlt Juliane Lechner. Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Begleitung in der Trauer, Unterstützung beim Weg aus der Trauer. Dies haben sich Kirsten Kastner, Juliane Lechner, Karin van Roode und Anton Stadl­meier mit ihrem "Trauer- und Lebenscafé" vorgenommen.

Bad Herrenalb. Das Angebot richtet sich an alle trauernden Menschen, egal welchen Alters, welcher Konfession, welchen Lebensortes und –umfeldes. Es ist kostenlos und unverbindlich.

"Da gibt es bisher einfach nichts Vergleichbares, das möchten wir ändern", stellten die Initiatoren fest – die Idee des "Trauer- und Lebenscafés" war geboren. Die vier Ehrenamtlichen werden von Einrichtungen und Organisationen unterstützt, für die sie arbeiten: dem Hospizdienst Bad Herrenalb/Dobel, der evangelischen Kirchengemeinde Dobel sowie der katholischen Seelsorgeeinheit Bad Herrenalb.

Ruhige Gespräche

Alle vier stammen aus verschiedenen beruflichen Umfeldern, begegnen der Trauer heute schon in unterschiedlichen Kontexten und haben Erfahrung mit Gruppenarbeit. Diakon Stadlmeier ist ausgebildeter Heilpraktiker mit psychotherapeutischer Ausbildung, van Roode ist Hospizbegleiterin, Lechner ausgebildete Trauerbegleiterin und Kastner Kriseninterventionsmitarbeiterin.

Am Samstag, 2. November, lädt das "Trauer- und Lebenscafé" im Hospizdienstraum im Gebäude der Sozial- und Diakoniestation, An der Alb 14 (ehemaliger Kindergarten), erstmals Gäste ein.

Zu dieser Tageszeit sind keine Tagesgäste im Haus, "also ist es ruhig für ruhige Gespräche", so van Roode. Und Stadlmeier ergänzt: "Jetzt in der dunklen Jahreszeit ist die richtige Zeit, mit unserem Café zu starten". Wie sich die Nachmittage gestalten werden, "das hängt ganz von den Leuten ab, die kommen", sagt Kastner.

Grundsätzlich gibt es ein vorbereitetes Thema, die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste stehen aber im Vordergrund. "Im besten Fall kommen die Menschen miteinander ins Gespräch", ist das Anliegen der Gruppenbegleiter.

Einmal im Monat, immer am ersten Samstag, wird das Café von 15 bis 17 Uhr geöffnet sein. Zwei der vier Ehrenamtlichen sind vor Ort um zuzuhören, Trost und Rat zu geben, zu moderieren. Und natürlich für einen guten Kaffee und ein Stück Kuchen zu sorgen!

"Wir würden uns über regelmäßige Besucher freuen, möchten aber stets offen für neue Gäste bleiben", betont Kastner.

Flyer zum "Trauer- und Lebenscafé" liegen unter anderem bei der Stadtverwaltung, den Kirchengemeinden, bei Apotheke und Ärzten aus. Infos gibt es direkt bei Karin van Roode, Telefon 07083/97 97 47, Kirsten Kastner, Telefon 0160/1 85 44 03, und Anton Stadlmeier, Telefon 0157/51 40 94 96.

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