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Bad-Dürrheim Nico Santos hat Publikum bei SommerSinnfonie im Griff

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Nico Santos gibt auf der Bühne alles – ohne einstudierte Choreographie, ohne Allüren. Foto: Strohmeier

Bad Dürrheim - Ein spitzbübisches Grinsen, ein ansteckendes Lachen, eine manchmal etwas raue Stimme und Songs, bei denen die Herzen höher schlagen: Nico Santos hatte den Rathausplatz im Griff – und vor allem die jungen Mädchen.

Dicht gedrängt standen Nico Santos junge Fans vor dem Absperrgitter der Bühne nur etwas mehr als einen Meter entfernt, was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten, der Sänger sollte ihnen fast noch zum Greifen nah kommen.

Ziemlich pünktlich um kurz nach 20 Uhr kamen zunächst die Musiker auf die Bühne und auch der Star des Abends ließ sich nicht allzu lange bitten. Sekunden später spurtete auch er an sein Mikrofon, das am vorderen Bühnenrand in der Mitte stand. Das erste Freudengekreische hallte über den Platz – fast so wie vor zig Jahren, als die Boygroups die Musikwelt eroberten. Doch Nico Santos ist weit davon entfernt, von den perfekten Tanz-Choreographien und dem makellosen Boygroup-Image – obwohl auch er mit Sicherheit der Traum einiger Schwiegermütter ist.

In schwarzer Hose, einem einfachen weißen Shirt und einer ausgewaschenen Jeansjacke stand er da und die ersten Töne erklangen. Die Fans waren hingerissen von der Erscheinung. Die Begeisterung und das punktuelle Gekreische war fast grenzenlos, als er das Mikro vom Ständer löste und auf den Vorbau der Bühne kam. In dieser Entfernung war es für die Vordersten in der Reihe fast so, als müssten sie nur noch die Hand ausstrecken, um ihr Idol zu berühren.

Seine Songs pendeln zwischen Balladen und rockigem Sound. Da waren natürlich auch seine großen Charthits, die er einstreute. Von "Safe“" musste der Gitarrist nur die ersten beiden Anfangsakkorde spielen, die eingefleischten Fans jubelten lauter, als die Musiker spielen konnten. Es war der erste absolute Mitreißer zu Beginn des Konzerts, das noch ein überraschendes Medley beinhalten sollte.

Santos schreibt auch für andere Sänger, beispielsweise für Mark Forster arbeitete er an "Wir sind groß mit" und für Helene Fischer an "Achterbahn" vor allem das Letztere war für die Fans doch eher ungewöhnlich zu hören, aber auch das sangen sie mit. Bei seinem Lieblingslied "Afterparty" bat er sie, die Handys rauszuholen und diese wie früher die Feuerzeuge leuchten zu lassen. Ein Konzert, das manchem lange in Erinnerung bleiben wird.

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