Noch halten die Kinder des evangelischen Kindergartens die Täfelchen in der Hand, die dann an verschiedenen Plätzen des Vitalweges angebracht wurden. Foto: Limberger Foto: Schwarzwälder-Bote

Kneipp-Garten: Zitate auf neuen Schildern laden zur Besinnung ein / Evangelischer Kindergarten vertreten

Bad Dürrheim (wli). Der Vitalweg im Kneipp-Garten des Kurparkes wurde am Samstag bei Regenwetter eröffnet. Der 195. Geburtstag von Sebastian Kneipp (Theologe und Entwickler von Naturheilverfahren) war nicht zuletzt der Grund für die Eröffnung. Hannelore Prochnow, stellvertre- tende Vorsitzende des Kneipp-Vereins und Behindertenbeauftragte der Stadt Bad Dürrheim, war ebenso mit von der Partie wie die Vorsitzende des Kneipp-Vereins, Alexandra Limberger, die Kur und Bäder GmbH der Stadt war durch Markus Spettel vertreten. Und auch die Leiterin des evangelischen Kindergartens, Petra Rauch, hatte sich mit den zehn Kindern eingefunden, die die Täfelchen im Vitalweg aufstellen durften.

"Die Kinder dürfen die Tafeln in den drei Gärten platzieren, wo sie möchten", so Hannelore Prochnow, die darauf hinwies, dass die Täfelchen aus witterungsbeständigem Material hergestellt wurden.

Der Vitalweg durch die drei Bereiche des Kneipp-Gartens – Kräutergarten, Sinnesgarten und Sebastian-Kneipp-Platz – soll die Sinne der Spaziergänger und Jogger während des Laufens berühren. Einerseits durch die Düfte der Kräuter und Pflanzen im Kneipp-Garten und durch die neuen Zitatschilder sollen Ruhe, Entspannung und Nachdenken bei den Besuchern gefördert werden.

An der Pflege des Kneipp-Gartens sind der Bürgerstammtisch, der VdK, der Kneipp-Verein und auch Freiwillige seit 2015 beteiligt.

Der evangelische Kindergarten in Bad Dürrheim strebt eine Kneipp-Zertifizierung an, bereits seit 2014 gab es verschiedene Aktionen in dem 90 Kinder umfassenden Kindergarten zum Erlangen dieser Zertifizierung.

Täfelchen gesteckt

Nach dem offiziellen Teil dann die Taten: in den drei Bereichen durften die Kinder die Täfelchen in den Boden stecken. Klaus Lang half gerne mit dem Hammer nach, wenn die Kraft der Kindergar- tenkinder für die Festigkeit noch nicht reichte. Ein Präsent gab’s anschließend für alle beteiligten Kinder.

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