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Bad-Dürrheim Bürger soll zum Thema Minara gefragt werden

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Von Markus Reutter

Bad Dürrheim. Das Hallen- und Freibad Minara steht erneut auf dem Prüfstand. Mal wieder. Doch nun spitzt sich die Sache zu. Anlass gibt eine notwendige Dachsanierung im Bereich des Kinderbades, erklärt Hans Buddeberg von der FDP-Fraktion aktuelle Hintergründe. Alleine für diese Reparatur sei ein sechsstelliger Betrag notwendig. Dieses Geld könne nicht leichtfertig in die Hand genommen werden, sondern dann müsse zumindest ein mittelfristiger Erhalt des Bades gewährleistet sein. Doch für eine Gesamtsanierung des Minaras stehen ganz andere Beträge im Raum. Buddeberg spricht von drei bis vier Millionen Euro an Investitionskosten, um das mittlerweile 40 Jahre alte Minara wieder auf Vordermann zu bringen. "Auch wir sprechen uns mit Begeisterung für den Erhalt des Minaras aus, aber unter dem Vorbehalt einer soliden Finanzierung", gibt Buddeberg die Haltung der FDP-Fraktion wieder, die gestern zu einem Pressegespräch eingeladen hatte. Anlass bot eine von Architekt Michael Rebholz und dessen Projektentwickler Günter Tarlatt, beides FDP-Mitglieder, vor Monaten angeregte Diskussion zu einem interkommunalen Bad, damit nicht jede Kommune die Kosten für ein eigenes Bad tragen müsse.

Die Fraktion sieht den Bedarf des Minaras in Bad Dürrheim gerade für den Schul- und Vereinssport, aber auch für Kinder und Familien. Doch wieviel ist der Bürger bereit, in den Erhalt des Minara zu investieren? "Eine solide Finanzierung von drei Millionen Euro kommt voraussichtlich nicht ohne Steuererhöhung aus", zeigt Buddeberg Konsequenzen auf.

Die FDP-Fraktion, aber auch die Gesellschafterversammlung der Kur und Bäder GmbH wollen mittels Bürgerbeteiligung klären, wie es mit dem Bad weitergehen soll, informiert Buddeberg. Die FDP-Fraktion geht davon aus, dass auch die Stadtverwaltung diesen Weg befürwortet und im Laufe des nächsten halben Jahres eine Bürgerbefragung durchführen wird. Falls die Stadt bis zum Jahresende nicht in dieser Weise aktiv werde, werde die FDP-Fraktion einen entsprechenden Antrag stellen.

In der Bürgerbefragung müsse transparent aufgezeigt werden, welche Kosten für einen Erhalt des Minaras entstehen, wie diese finanziell geschultert werden und welche Opfer der Bürger hierfür in Kauf nehmen müsse. Das Ergebnis einer solchen Befragung gebe dem Gemeinderat letztlich eine Basis für seine Entscheidung zur Zukunft des Bades.

Die Stadt forciert das Thema und hat die Presse zu einem Termin diesen Donnerstag im Minara eingeladen. Dann soll laut Pressereferentin Patricia Ehret der Sanierungsaufwand beim Minaras umrissen und ein weiteres mögliches Vorgehen aufgezeigt werden.

 
 

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