Symbolbild Foto: AP

36-jährige Frau bald vor Gericht: Sie soll Ehemann Pulsadern aufgeschnitten haben.

Ehingen - Eine 36-jährige Frau soll ihrem Ehemann die Pulsadern aufgeschnitten haben; bald steht sie wegen versuchten Mordes vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Ulm hat nach Angaben vom Montag Anklage gegen die Frau erhoben, die damals vom Mann getrennt im gleichen Haus in Ehingen wohnte. Ihr wird vorgeworfen, den 41-Jährigen am 24. Mai dieses Jahres zunächst betäubt und ihn dann an den Handgelenken verletzt zu haben. Er kam jedoch wieder zu Bewusstsein und floh aus der Wohnung.

Auslöser für die Tat soll ihre Angst gewesen sein, bei einer anstehenden Scheidung ihre drei Kinder und das Haus zu verlieren. Die Frau habe angegeben, sich nicht an die Tat zu erinnern. Ihr 33-jähriger Bekannter, der das Betäubungsmittel besorgt haben soll, bestreitet eine Beteiligung.

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