Die jugendlichen Kinder, die alleine unterwegs sind, der Mann, der auf dem Weg zur Arbeit verunglücken könnte – normale Sorgen können auch zur Krankheit werden. Foto: imago//Rolf Poss

Elisa Will sieht nur Gefahren. Überall. Das Leben der Mutter und ihrer Familie hat jede Leichtigkeit verloren. Wie viele Sorgen sind noch normal und wann werden sie pathologisch?

Die Sorgen kamen immer früh am Morgen über Elisa Will. In Gedanken spielt Will, die in Wirklichkeit anders heißt, dann häufig verschiedene Schreckensszenarien durch: Wie ihr Mann auf dem Weg zur Arbeit mit dem Auto einen schweren Unfall haben würde. Wie sie mit ihrer Familie auf dem Weg in den Urlaub die neblige Po-Ebene durchqueren würden. Wie oft kam es dabei zu Unfällen? Sie stellte sich vor, wie ihre Kinder blutüberströmt im Auto lagen. Konnte man diesen Urlaub überhaupt verantworten? Und überhaupt die Kinder, die konnten doch schon heute Morgen auf dem Schulweg verunglücken. Wenn Elisa Will um 6.30 Uhr aufsteht, hat sie oft schon eineinhalb Stunden Sorgen hinter sich.

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