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Althengstett Jetzt fehlt nur noch die Küchenzeile

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Im ehemaligen Neuhengstetter Rössle entsteht derzeit ein Begegnungsraum für Jung und Alt. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

In Kürze kann der mit viel Herzblut gestaltete neue Begegnungsraum mit Nebenräumen im Erdgeschoss des ehemaligen "Rössle" in der Waldenserstraße 16 in Neuhengstett eingeweiht werden.

Althengstett-Neuhengstett. Rund 20 geflüchtete Menschen und einheimische Helfer haben dort seit Oktober in zahlreichen schweißtreibenden Arbeitseinsätzen einladende, freundliche Räume geschaffen. Dafür haben sie viele freie Samstage geopfert. "Ich fand es einfach zu schade, dass so schöne Räume mitten im Ort leer stehen", sagt Frank Hellwich vom Althengstetter Arbeitskreis (AK) Asyl. Es seien erfreulicherweise immer genügend Helfer zu den Arbeitseinsätzen gekommen.

Auch für Geburtstage und Familienfeiern

Der Mittelpunkt des Erdgeschosses ist ein großer Mehrzweckraum, der sich für verschiedene Veranstaltungen eignet. "Neben den Veranstaltungen für Geflüchtete und Mitglieder des AK Asyl können dort auch Familienfeiern, Geburtstage, Filmabende, Jugendtreffs und dergleichen mehr stattfinden", unterstreicht Vereinsmitglied Angelika Hener. Der Raum stehe für alle offen. Einen besonderen Reiz bekommt die Einrichtung durch einen weitläufigen Garten und eine noch anzulegende Terrasse hinter dem Haus.

Die Helfer lassen ihre Arbeiten im gemeinsamen Gespräch noch einmal Revue passieren. Sie haben die alte Verkaufstheke der ehemaligen Metzgerei Schubert entfernt, für neue Fenster und Türen dicke Wände durchbrochen sowie die entsprechenden Rahmen eingesetzt. Es folgte die Verlegung von Kabeln für Steckdosen und Schalter sowie das Verputzen bei den neu eingesetzten Türen und Fenstern.

Neue Böden wurden verlegt und an verschiedenen Stellen ausgiebig gestrichen. Auch ein Internetanschluss und die Möglichkeit, Texte auszudrucken, werden bald vorhanden sein. Neben dem Begegnungsraum wurden auch ein Büro und ein kleiner Lagerraum geschaffen. Jetzt muss noch eine Küchenzeile eingebaut und dann alles gründlich geputzt werden.

Der große Versammlungsraum wirkt schon ganz einladend. Er ist teilweise bereits ausgestattet mit gut erhaltenen, gespendeten Möbeln. Ein gemütliches Sofa und ein Tisch mit etlichen Stühlen laden zum Verweilen ein.

Die Mitglieder des Arbeitskreises "Rössle" sind dankbar dafür, dass auch der Bauhof der Gemeinde einige Male weiterhalf. Außerdem herrscht Freude darüber, dass es einen beachtlichen staatlichen Zuschuss gab. "Wir kommen mit den zur Verfügung gestellten Mitteln in Höhe von 15 000 Euro aus", sagt Hener zufrieden.

"Die Strukturen haben sich gefestigt und es gibt einen harten Kern", weiß Flüchtlingsbeauftragte Barbara Ogbone. Sie weiß auch, warum es inzwischen bei der Asylarbeit recht gut funktioniert. "Wir machen viel erfolgreiche Netzwerkarbeit", unterstreicht sie.

Noch hatten die beteiligten Helfer keine Zeit, um die notwendigen Regularien für den Betrieb des Hauses zu formulieren. Es soll eine Art Hausordnung entstehen. Und auch über die zahlreichen Gebühren, wenn Außenstehende den Begegnungsraum für ihre Zwecke nutzen, müsse man sich noch Gedanken machen.

Das Gebäude der ehemaligen Metzgerei Schubert war vor einigen Jahren von der Kommune erworben worden. Es diente seither als Flüchtlingsunterkunft. Das Hinterzimmer des Verkaufsraums nutzten die ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuer für ihre Treffen. Für den Ausbau waren Menschen gesucht worden, die Lust hatten, den Raum mitzugestalten, ihn zu nutzen und die Idee eines solchen gemeinsamen Treffs weiterzutragen.

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