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Altensteig (Württ.) Markgrafenschule verzichtet auf AGs

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Seit diesem Sommer leitet Bernd Schinko die Markgrafenschule in Altensteig.Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Die Aufnahme von 89 Erstklässlern an der Altensteiger Markgrafen-Grundschule findet an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten statt. Vor dem Eingang in Altensteig stehen zwei "Segenspavillone". Die Corona-Pandemie zwingt zum Umdenken.

Altensteig. 380 Jungen und Mädchen werden im Schuljahr 2020/2021 von 38 Lehrkräften in 17 Klassen unterrichtet. Die Zweit- bis Viertklässler müssen sich am kommenden Montag spätestens um 8.20 Uhr einfinden, für die Anfänger beginnt der neue Lebensabschnitt etwas später. Die Einschulung für 13 Erstklässler in der Außenstelle Wart ist am Freitag, 18. September um 14 Uhr in der Halle. An der kleinen Feier nehmen Rektor Bernd Schinko, Drittklässler und Pfarrer Andreas Esslinger teil. Für jeden Schüler sind vier Begleiter zugelassen, an erster Stelle die Eltern. Für das kommende Schuljahr werden zwei jahrgangsgemischte Klassen gebildet – die 1/2 wird von Sabine Lendermann geleitet, die 3/4 von Wilhelm Schwab. Neu dabei ist Fachlehrerin Sarah Rutzenhöfer.

Am Standort Spielberg werden acht Erstklässler am Samstag, 19. September, um 12 Uhr willkommen geheißen. Nach dem Gottesdienst, den Pfarrer Ulrich Holland hält, findet eine Aufnahmefeier in der pädagogischen Mitte statt. Unterrichtet werden die Neulinge jahrgangsgemischt von den Klassenlehrerinnen Jana Kumm (1/2) und Marlies Preisner (3/4). Mit dabei sind die Fachkräfte Monika Waidelich und Andrea Schwab.

Vor der Stammschule in Altensteig werden am Samstag, 19. September, zwei Pavillons aufgestellt. Anstelle von Einschulungsgottesdiensten können sich die 68 Erstklässler und ihre Eltern dort von Geistlichen "ökumenisch" segnen lassen. Um 9, 10 und 11 Uhr finden getrennte Aufnahmefeiern statt.

Rektor Bernd Schinko geht seines Stellvertreters verlustig

Mit Beginn der Sommerferien wurden nicht nur 89 Viertklässler in eine weiterführende Schule verabschiedet, sondern auch die Lehrerinnen Christine Koestner (Ruhestand), Marion Faißt, die es zurück in ihre badische Heimat zieht, Timo Faas (Sabbatjahr) sowie der bisherige Konrektor und vierfache Vater Matthias Wagner (Elternzeit). Damit steht der Schulleiter kurz nach Dienstantritt ohne Stellvertreter da. Schinko hofft, dass die vakante Stelle demnächst ausgeschrieben wird. Gewünscht hätte sich der 49-Jährige generell eine bessere Lehrerversorgung. Neu dazugestoßen sind Stefanie Götz, Sarah Rutzenhöfer und die bisherige Lehramtsanwärterin Carina Wagner.

Gerne hätte die Markgrafenschule ihre vielen Arbeitsgemeinschaften fortgesetzt, wegen der befürchteten "Durchmischung" der Jahrgänge ist das aber untersagt. Außerdem fallen zahlreiche, fest eingeplante Veranstaltungen weg – wie beispielsweise das Zirkusprojekt. Was bestehen bleibt, sind die "Verlässliche Grundschule" ab 7.15 Uhr, die Hausaufgabenbetreuung und das Ganztagesangebot inklusive Mittagessen im Altensteiger Seniorenzentrum "Sonnenhalde" durch zehn außerschulische Kräfte.

34 Kinder haben bei der zweiwöchigen "Lernbrücke" mitgemacht, in der Unterrichtsstoff wiederholt und nachgearbeitet wurde, weil im Corona-Lockdown laut Schinko "einiges verloren gegangen ist".

Nicht nur Schüler waren nach seinen Worten in den Sommerferien aktiv, sondern auch alle Grundschullehrer. Zwei Tage hätten sie sich an der Landesakademie in Bad Wildbad digital weitergebildet, um gerüstet zu sein, falls die Präsenzpflicht für Schüler wegen Anstieg der Fallzahlen wieder aufgehoben wird. Mit 150 Tabletcomputern ist die Markgrafenschule nach Ansicht des Rektors "bereits jetzt gut ausgestattet".

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