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Altensteig (Württ.) "Man muss ein Programm anbieten"

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Thomas Podbielski und Kerstin Reinhardt berichteten im Verwaltungs- und Kulturausschuss über ihre Arbeit. Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

In der Sitzung des Verwaltungs- und Kulturausschusses berichtete Sozialarbeiter Thomas Podbielski über eine ganze Reihe von Angeboten und Einsätzen an den Schulen. Kerstin Reinhardt informierte über die Arbeit des Altensteiger Jugendhauses.

Altensteig. Streitschlichter an der Friedrich-Boysen-Realschule ausbilden, Neunt- und Zehntklässlern der Hohenberg-Werkrealschule den Prüfungsstress und die Prüfungsangst nehmen, den Mitschülern bei der Verarbeitung eines Suizids am Christophorus-Gymnasiums beistehen – das waren einige der Aufgabenfelder von Thomas Podbielski, der seit Januar 2012 mit weiteren Sozialarbeitern an Altensteiger Bildungseinrichtungen tätig ist.

An allen weiterführenden Schulen der Stadt wird nach Angaben von Podbielski das Programm "Fit for Five" als Hilfe beim Übergang von der Grundschule angeboten. In der sechsten Klasse der Realschule finde ein Mobbing-Präventionskurs statt, das Projekt "Schüler helfen Schüler" und die Ausbildung von Busbegleitern.

In der Markgrafenschule gebe es Trainingstage für Zwei- bis Viertklässler und an allen Schulen Einzelgespräche mit Schülern, Eltern und Lehrern bei Problemen.

Gut angenommen würden die "Sommerschule" eine Woche vor Beginn des regulären Unterrichts und das Nightsoccer-Turnier. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Altensteig und der Polizei bezeichnete der Schulsozialarbeiter in seinem Rechenschaftsbericht als "ausgezeichnet" und der Kontakt mit dem Jugendamt "klappt auch sehr gut".

Seit 2016 ist Kerstin Reinhardt beim Altensteiger Jugendhaus beschäftigt, 2017 hat sie die Leitung übernommen. Ihr Assistentinnen sind Gözde Sandikli und Marlena Anton. Die Besucherzahl in der Einrichtung sei von Jahr zu Jahr gestiegen. 2019 waren es nach ihren Ausführungen 2945 junge Gäste – allein im November "zu meiner Überraschung" 445 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren.

Am Freitagabend sei das Jugendhaus bis um 22 Uhr geöffnet "und alle 14 Tage biete ich am Samstag einen Aufenthalt von 14 bis 19 Uhr an". Geändert habe sich die Erwartungshaltung. Einfach zu sagen, "komm zu uns", funktioniere nicht mehr, man müsse ein Unterhaltungsprogramm anbieten. Gemeinsam kochen, Brettspiele, ein Kicker- und Tischtennisturnier zählte sie auf. Und in den Sommerferien biete das Jugendhaus besondere Aktionen an – zum Beispiel im Altensteiger Freibad. Im vergangenen Jahr habe man dafür 170 Kinder und Jugendliche begeistern können. Außerdem beteiligt sich die soziale Einrichtung am Ferienprogramm der Stadt. Hergestellt habe man Gesichtsmasken aus Naturprodukten, ein Bogenschießen, eine Schatzsuche und einen "Tortenspaß" organisiert.

"Kann das alles mit dem vorhandenen Personal geleistet werden?", wollte Stadtrat Gerd Stunder wissen und bekam von Hauptamtsleiter Thomas Bräuning gesagt, dass das in der nächsten Ausschusssitzung angesprochen werde.

Beim Kreisbauerntag in Spielberg habe die gesunde Ernährung eine Rolle gespielt. Das könnte auch ein Thema im Jugendhaus sein, schlug Gemeinderätin Heidrun Holzäpfel vor.

"Unser Jugendhaus ist eines der bestgeführten im Kreis Calw", steht für Bürgermeister Gerhard Feeß fest, es biete all jenen eine Heimat, die nicht kirchlich oder vereinsmäßig engagiert seien.

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