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Altensteig (Württ.) Fachkräfte händeringend gesucht

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Bei der Lossprechung in Wart wurden die Innungssieger und Prüfungsbesten geehrt. Fotos: Priestersbach Foto: Schwarzwälder-Bote

"Heute sind alle Sieger – und sie sind die Zukunft des Handwerks", betonte Joachim Wohlfeil am Wochenende bei der feierlichen Lossprechung der Kreishandwerkerschaft. Rund 200 Junggesellen erhielten dabei im Congress-Center Wart ihre Gesellenbriefe.

Altensteig-Wart. Wie der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe bei dieser Gelegenheit deutlich machte, brauche das Handwerk die frisch gebackenen Junggesellen als Fachkräfte. Zudem wies Joachim Wohlfeil darauf hin, dass sich alleine im Bereich der Karlsruher Handwerkskammer mit ihren rund 19 000 Betrieben in den kommenden Jahren bei einem Drittel der Betriebe die Nachfolgefrage stelle – eine große Chance für junge Handwerker mit Meisterbrief.

Kreishandwerksmeisterin Roswitha Keppler bescheinigte den Junggesellen: "Sie haben eine wichtige Hürde mit Bravour gemeistert". Außerdem hätten die Fachkräfte es goldrichtig gemacht, denn "das Handwerk ist eine stabilisierende Säule der Wirtschaft – und das Handwerk hat Zukunft", so die Kreishandwerksmeisterin. Nach der erfolgreichen Gesellenprüfung seien die Junggesellen jetzt fit für den beruflichen Alltag, doch gleichzeitig bilde der Gesellenbrief eine "solide Startbasis für den beruflichen Aufstieg" zum Meister, Techniker oder Ingenieur, wie Roswitha Keppler hinzufügte.

"Das Handwerk ist weniger anfällig für Krisen"

Im Grußwort des Landkreises wies Dezernent Andreas Knörle nicht nur auf die intensive Zusammenarbeit des Landratsamtes mit dem Handwerk hin, sondern ebenso auf die massiven Investitionen des Kreises in die beruflichen Schulen.

Gleichzeitig erklärte Andreas Knörle, dass sich die Junggesellen in einer "Luxus-Situation" befinden, nachdem viele Betriebe händeringend Fachkräfte suchen und in Baden-Württemberg quasi Vollbeschäftigung herrsche. Vor diesem Hintergrund ist der Dezernent überzeugt, dass die Junggesellen die richtige Berufswahl getroffen haben, "denn das Handwerk hat gute Perspektiven und ist weniger anfällig für Krisen".

Die Altensteiger Bürgermeister-Stellvertreterin Ursula Utters freute sich, dass diese wichtige Feier erneut in Wart stattfand. Nach einer gründlichen Ausbildung stünden den erfolgreichen Junghandwerkern jetzt viele Wege offen. Gleichzeitig erinnerte Ursula Utters daran, dass viele Länder Deutschland für die duale Ausbildung beneiden würden.

"Wir haben es geschafft und können nach den Sternen greifen"

Für die Junggesellen betonte Lucy Lörcher, "wir haben es geschafft und können nun nach den Sternen greifen". Musikalisch wurde die Lossprechungsfeier im Congress-Center von Kim Habisreitinger umrahmt, während ein humoriger Showact des Kabarettisten Frank Sauer unter dem Motto "Mundwerk trifft Handwerk" stand.

 
 
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