Mitarbeiter des Betriebshofes arbeiten in Abstimmung mit Michelle Jung an der Fertigstellung der Waldfläche.Foto: Stadt Altensteig Foto: Schwarzwälder Bote

Betreuung: Einheimische Firmen bauen für den Kindergarten Wart einen maßgeschneiderten Schutzwagen für sein Waldgrundstück

Die Kindertagesstätte Wart bekommt einen Schutzwagen für ihr Waldgrundstück. Das Besondere an diesem Wagen ist, dass er nicht fertig gekauft, sondern von Firmen aus der Region zusammengebaut wurde.

Altensteig-Wart. Die einheimischen Firmen übernehmen ohnehin die spätere Instandhaltung und Wartung des Wagens. Außerdem konnte so passgenau auf die Anforderungen der späteren Nutzer eingegangen werden. Handwerksbetriebe aus Altensteig und der nahen Umgebung haben in enger Abstimmung gemeinsam mit dem städtischen Betriebshof und dem Bereich Hochbau der Stadtverwaltung den Wagen gebaut.

Bauhof-Mitarbeiterschreinert Möbelund eine Garderobe

Im Ergebnis ist der Wagen rund einen Meter länger als die Schutzwägen, die die Stadt fertig gekauft hat. Und neben der Förderung der lokalen Wirtschaft konnte die Stadt damit auch Geld sparen. Rund 6000 Euro günstiger war der Eigenbau gegenüber einem fertigen Wagen.

Die Innenausstattung mit Tischen und Stühlen sowie die Garderobe an der Außenwand hat der städtische Betriebshof selbst geschreinert. Alleine damit war ein Mitarbeiter rund 50 Stunden beschäftigt. Außerdem haben die Betriebshof-Mitarbeiter auch einen rund 80 Meter langen bestehenden Rückeweg geschottert, um die Fläche an das Wegenetz anzubinden.

Derzeit arbeiten die Betriebshof-Mitarbeiter in Abstimmung mit der Leiterin der Kindertagesstätte, Michelle Jung, daran, die Fläche rund um den Wagen herzurichten. So fehlen noch Sitzgelegenheiten und die Toilette.

Fertigstellungfür Märzerwartet

Voraussichtlich Ende März werden die Kinder den Wagen beziehen können. "Wir freuen uns riesig, der Wagen ist echt toll geworden", sagt Kindergarten-Leiterin Michelle Jung.

Zurzeit nutzt die Gruppe noch die Halle am Kindergarten, bis die Arbeiten im Wald abgeschlossen sind. 17 Kinder zählt die Gruppe momentan, die künftig zwei Tage pro Woche im Wald verbringen soll. "Während Corona ist die Gruppe komplett im Wald. Das bietet sich einfach an", sagt Michelle Jung.

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