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Altensteig (Württ.) Chiara Reichert nimmt drei Preise in Empfang

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Chiara Reichert aus Martinsmoos erzielte das beste Einzelergebnis. Den Preis der Stadt Altensteig überreichte Konrektor Hartmut Hobler.Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

55 Abiturienten des Altensteiger Christophorus-Gymnasiums haben die Reifeprüfung mit einem Gesamtschnitt von 2,4 bestanden. Das beste Einzelergebnis erzielten Chiara Reichert aus Martinsmoos mit der Note 1,2 und Lenja Alina Schmidt aus Egenhausen mit der Note 1,3.

Altensteig. Chiara Reichert erhielt bei der Entlassfeier in der Eichwaldhalle drei Preise: als Jahrgangsbeste, für überdurchschnittliche Leistungen in Deutsch und in evangelischer Religion. Ausgezeichnet wurden außerdem Tabea Kaufmann aus Neuweiler (Geschichte), Lenja Schmidt aus Egenhausen (Religion), Björn Pfeifle aus Ebhausen (Französisch), Jannik Dürr aus Martinsmoos (Mathematik), Andreas Kempf aus Berneck (Physik), Katharina von Altrock aus Neubulach und Emma Hertter aus Garrweiler (Musik) sowie Marius Kopp aus Bösingen (Sternstunden-Buchpreis im Fach Deutsch).

Überreicht wurden die Urkunden vom stellvertretenden Schulleiter Hartmut Hobler, der kurz auf die Namensgeber der Auszeichnungen einging und am Rande erwähnte, dass den Preis der Stadt Altensteig für das beste Einzelergebnis in den zurückliegenden Jahren 15 männliche und 12 weibliche Absolventen erhielten.

Die Sparkasse Pforzheim-Calw würdigte Jonathan Stickel aus Aichhalden. Er zeige großes Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und sei auch auf anderen Gebieten ein Vorbild. Beim Christophorus-Preis des Fördervereins spielt das soziale Engagement eine wichtige Rolle. Antje Viehweger hielt die Laudatio für Leon Unnasch aus Simmersfeld. Dessen Verantwortungsbereitschaft, die kontinuierliche Unterstützung jüngerer Schüler und die Mitwirkung in der Bio- und Schach-AG, als Schulsanitäter und in der Feuerwehr hätten den Ausschlag gegeben.

Erstmals fand die Entlassfeier wegen Corona unter Beachtung von Hygieneschutzmaßnahmen in einer Halle statt. Sie dauerte nicht, wie sonst üblich zwei Stunden, sondern nur 60 Minuten. Zugelassen waren lediglich zwei Begleiter der Abiturienten, die auf den Zuschauerrängen Platz nehmen mussten. Verzichtet wurde auf Gesänge der Christophorus-Kantorei und statt des Jugendsinfonieorchesters eröffnete ein Kammermusikensemble in kleiner Besetzung mit der Humoresque von Anton Dvorak die Veranstaltung.

Weil Termine und Abläufe im "extremen" Schuljahr 2019/2020 geändert werden mussten, seien Tugenden wie Flexibilität und diszipliniertes Lernen im Homeschooling diesmal besonders gefragt gewesen, betonte Rektor Frank Weigand in seiner Ansprache. Er sei stolz darauf, dass alle Kandidaten die Reifeprüfung bestanden haben. Für die Zukunft wünschte er den Abgängern Glück, Erfolg, die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und das nötige Durchhaltevermögen.

Die Tutoren Jutta Herzog-Brake, Christian Müller und Xenia Wotschal überreichten am ausgestreckten Arm die Abschlusszeugnisse, und der Vorsitzende des Fördervereins, Michael Waßilowski, einzelne rote Rosen.

"Wir haben Blut und Wasser geschwitzt, es ist geschafft, jetzt können wir den nächsten Schritt machen", blickten die Schulsprecher Alexander Belser und Justin Queros de Oliveira voraus. Sie erinnerten an Klassen- und Studienfahrten, übertrieben agierende, bequeme, nicht durchsetzungsfähige, verzweifelte, auf die Pensionierung wartende, aber auch hochmotivierte, bienenfleißige und geduldige Lehrer, die selbst bei schlechten Mathematikklausuren des Jahrgangs die Hoffnung nicht aufgegeben hätten.

Beendet wurde der offizielle Teil der Entlassfeier mit einem irischen Segenlied von James E. Moore. Fleißige Hände hatten derweil auf der Wiese neben der Sporthalle Tische und Bänke aufgestellt. Wer wollte, konnte noch in geselliger Runde zusammensitzen.

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