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Altensteig (Württ.) Aus "Loch" wird " attraktiver Platz"

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Bei einer Baustellenbesichtigung informierte Bürgermeister Gerhard Feeß Kommunalpolitiker und Bürger über den Stand der Arbeiten. Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Wenn im Juli 2020 das 55-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Bourg St. Maurice gefeiert wird, sollten für Bürgermeister Gerhard Feeß die Bauarbeiten in der Unterstadt abgeschlossen sein. Über den augenblicklichen Stand informierte der Rathauschef Kommunalpolitiker und Bürger.

Altensteig. "Die Fahrbahn am Marktplatz hat sich verändert", erklärte Feeß zu Beginn der einstündigen Besichtigung und zeigte mit dem Arm auf die größere Freifläche vor der Bäckerei Haag und dem Eissalon. In der Poststraße sei man dabei, Wärme- und andere Versorgungsleitungen sowie breitere, möglichst barrierefreie Gehwege zu verlegen.

Die Verkehrsinsel am Postplatz wurde bereits vor einiger Zeit fertiggestellt. Dass dort laut "unerbittlicher" behördlicher Anordnung Schilder mit der Fahrtrichtung Freudenstadt und Nagold angebracht werden müssen, findet das Stadtoberhaupt überflüssig.

Am Postplatz und anderen Stellen würden andere Beleuchtungskörper installiert, deren Helligkeit einstellbar sei.

Für Feeß ist der Stadteingang-Ost "jetzt kein Loch mit Ampelanlage" mehr, sondern ein "attraktiv gestalteter Platz". Er hofft, dass die neu ausgewiesenen Freiflächen mit viel Grün am Aufgang zur Egenhauser Straße nicht von Autofahrern als Parkplatz zweckentfremdet werden.

Die Arbeiten an der leicht verschwenkten Kaufhausbrücke mit breiten Gehwegen auf beiden Seiten seien weit fortgeschritten. Dass unter der Oberfläche ein "Mega-Kabelpaket" alter Leitungen der Deutschen Telekom liege und trotz mehrmaliger Aufforderung nichts unternommen werde, habe man im Rathaus mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Feeß: "Später braucht die Telekom dann nicht mehr daherkommen."

Was nach Auskunft von Tiefbauamtsleiter Dirk Greiser noch fehlt, sind auf beide Seiten anzubringende Brückengeländer, die bestimmte Anforderungen erfüllen müssten. Bevor die nicht montiert worden seien, "können wir die Brücke nicht freigeben", verwies Feeß auf die Haftung der Stadt.

Zur Stadtentwicklung gehört die Neuausrichtung der Grünfläche und "ersten Altensteiger Hundetoilette" auf dem Areal der früheren Gerberei Moser. Wegen möglicher Altlasten müsse dort der Boden untersucht werden, geplant sei anschließend ein kleines Refugium mit Sitzbänken. Letzte Baumaßnahme in der Altensteiger Innenstadt ist ein Kreisel an der Sternenbrücke, "die aus Wasserschutzgründen angehoben werden muss", steht für den Rathauschef fest. Dafür sei der Landkreis Calw zuständig.

Zum Schluss der Besichtigung verteidigte der Altensteiger Bürgermeister die Neugestaltung und "enorme Aufwertung" der Altensteiger Unterstadt, ohne die der Einzelhandel auf Dauer nicht überlebensfähig sei. Dass bei solch einem anspruchsvollen Projekt Unmut und Verärgerung Einzelner aufkomme, lasse sich nicht verhindern.

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