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Alpirsbach Mehrere Tausend säumen die Strecke

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Vor dem Zunftwagen bauten die Kohlwaldhexen eine Pyramide auf. Fotos: Hering Foto: Schwarzwälder Bote

Tausende säumten die Strecke beim großen Fasnetsumzug in Alpirsbach. Mehr als 40 Gruppen mit 1500 Teilnehmern zogen durch die Klosterstadt.

Alpirsbach. Von einem Lastwagen aus moderierte die Zunftmeisterin Betina Rock den Umzug. Sie informierte über die einzelnen Zünfte und ihre Narrenrufe. Neben den Narrenräten war auch die stellvertretende Bürgermeisterin Jaleh Mahabadi auf dem Wagen.

Wegen der Baustelle auf dem Klosterplatz musste der Umzug von der Krähenbadstraße aus zum Bahnübergang marschieren und dann über die Hauptstraße bis zur Gerbergasse, die Aischbachstraße, Muggelbruck und Friedrich-Widmann-Straße zum Haus des Gastes.

Der Umzug wurde angeführt vom Dorf-Büttel mit seiner Schelle, dem zwei Narrenräte folgten. Dahinter folgte eine Rutschengedenktafel, die den abgesagten Rathaussturm aufs Korn nahm, was bei den Zuschauern gut ankam. Es folgte der Fanfarenzug, danach kamen die Garden, die Glasbergbutz und die Mühlenhansel.

Bahnübergang hält die Hästräger auf

Mit unterhaltsamen Klängen führten die Musikfreunde die Bettelmännle und die Kohlwaldhexen an. Vor dem Wagen bauten sie ihre Hexenpyramide auf. Wie Betina Rock anmerkte, ist ihr um die Zukunft der Narrenzunft nicht bange, denn überall war auch der Narrensamen dabei. Die erste Gastzunft war aus Bondorf angereist. Sie musste eine Pause einlegen, da wegen eines Zugs der Bahnübergang gesperrt war. Nach den Schragenhexen aus Hechingen kam die größte Gruppe, die Hagenwürger aus Deißlingen mit insgesamt 267 Teilnehmern, darunter auch der Musikverein Deißlingen.

Die Schlosszunft aus Tübingen kam mit den Fledermäusen und ihrem Messner. Mit mehr als 200 Hästrägern waren die Wernauer Narren vertreten. Für Musik sorgten neben den Musikvereinen aus Römlinsdorf und Rötenbach auch die Bodenbacher "Symphoniker" und die "Trubadix" aus der Schweiz. Aus der Nachbargemeinde Schenkenzell waren die Bergtalhexen und die Kobaldhexen dabei. Zudem waren die Narrenzunft aus Dornstetten und Glatten, der Fanfarenzug Aach und die Klosterhexen aus Alpirsbach vertreten.

Die "schrecklich nette Familie" aus Schenkenzell war auch in diesem Jahr vertreten, als Windsurfer passend zum Wetter. Sie nahmen das Problem mit der Alpirsbacher Kläranlage auf die Schippe. Dazu kamen noch die "Berg Ladys" aus den Höhenstadtteilen.

Die Narrenzunft aus Althütte mit ihren Recha-Spitzern war für die Kinder schön anzusehen. Ungewöhnlich waren auch die Schellenteufel aus Niesatz mit ihrer handgeschnitzten Larve und mehr als 1000 Schellen, die an Oberteil und Hose genäht waren.

Den Abschluss bildete der Narrenrat mit seinem Wagen. Die Mitglieder verteilten mit vollen Händen Süßes an die Zuschauer.

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