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Alpirsbach Alternativprogrammin Corona-Zeiten

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In der Klosterkirche wird aufgrund der Corona-Pandemie ein musikalisches Alternativprogramm angeboten. Foto: Kantorat Foto: Schwarzwälder Bote

Die Alpirsbacher Kirchengemeinde bietet ein musikalisches Alternativprogramm für die Zeit in der Corona-Krise.

Alpirsbach. Aufgrund der aktuellen Lage können in der Alpirsbacher Klosterkirche die Konzerte vor den Sommerferien nicht in der geplanten Form stattfinden. Trotzdem werden die nächsten angedachten Termine nicht abgesagt. Die Alpirsbacher Kirchengemeinde sieht die aktuelle Situation als eine Möglichkeit, neue Konzepte zu entwickeln.

Die Krise zwinge in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken, heißt es in einer Mitteilung des evangelischen Kantorats. Dienen Maßnahmen wie Isolierung, Einschränkungen von eigenverantwortlichem Handeln bis hin zur Zerstörung von Existenzen tatsächlich ausschließlich dem Leben und der Gesundheit des Menschen? Tragen nicht auch Musik und Kultur zur Stärkung des Immunsystems bei? "Musik ist im Baltikum kein intellektuelles Spiel, sondern eine große geistige Konzentration. Ich denke, dass unsere Zivilisation in eine falsche Richtung geht. Es gibt zu viel Materialismus, zu wenig Geist. Das Wichtigste ist doch unsere Seele, unser Körper und Geist, das alles zusammen", wird der lettische Komponist Peteris Vask in der Mitteilung des Kantorats zitiert.

Auch eine Lesung gehört zum Ablauf

Unter der Überschrift "Musik dient Gott" finden nun die kommenden Veranstaltungen in der Alpirsbacher Klosterkirche statt. Zu den musikalischen Darbietungen werden eine Lesung mit einem kleinen Impuls, ein Vaterunser und Segen zum Ablauf gehören, oder es wird ein Bezug zu einem Musikstück hergestellt.

Am Sonntag, 7. Juni, ab 11.15 Uhr wird der Organist Gabriele Marinoni unter dem Motto "A la manière francaise" Werke von Widor, Franck und Vierne erklingen lassen. "Orgel plus Akkordeon" – ein ungewöhnliches Duo mit Andreas Nebl (Akkordeon) und Carmen Jauch (Orgel) – ist am Sonntag, 21. Juni, ab 11.15 Uhr mit Werken von Hosokawa, Liszt und Bach zu hören.

Klaus Fessmann ist am Samstag, 4. Juli, ab 20 Uhr mit seinen Klangsteinen zu Gast und wird mit Kantorin Carmen Jauch an der Orgel als "Klangstein-Orgel-Duo" eine musikalische Abendandacht mit Werken von Vasks, Hosokawa, Bach und anderen gestalten.

"Sehet, welche Liebe – Geistliches Lied für Solostimme und Orgel von Bach bis Rheinberger" heißt es am Sonntag, 12. Juli, ab 11.15 Uhr mit Christian Honold (Bariton) und Carmen Jauch (Orgel).

Den Abschluss der Reihe "Musik dient Gott" bildet "Te Deum" am Sonntag, 26. Juli, ab 11.15 Uhr mit Werken von Widor, Feller und Bach mit Kantorin Carmen Jauch.

Unter Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen können 120 Besucher an den Veranstaltungen teilnehmen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

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