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Albstadt HSG: Absturz in die Landesliga

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Zum letzten Mal für die HSG in der 3. Liga im Einsatz: Susanne Kirschbaum und Trainer Oliver Lebherz Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Saison endet mit einem Paukenschlag. Das Frauen- Team der HSG Albstadt, das am Samstag den TSV Ismaning zum Drittliga-Kellerduell (17 Uhr, Mazmannhalle Ebingen) empfängt, zerbricht. Ein Neustart in der Landesliga ist unumgänglich.

Nicht mehr als eine Randnotiz ist die Tatsache, dass sich Albstadts Frauen selbst im Falle eines Erfolges gegen den Tabellenvorletzten mit der Roten Laterne aus der Liga verabschieden werden.

Doch in der Baden-Württemberg-Oberliga wird es nicht weiter gehen – die Meldefrist (20. April) haben die HSG-Verantwortlichen verstreichen lassen, weil sie für das Team dort keine Erfolgsaussichten mehr sahen. Denn nachdem Helen Schick und Tina Fuhrmann verkündet hatten, zum Baden-Württemberg-Oberligisten WSG Eningen/Pfullingen zu wechseln, trat, wie es die HSG in einer Pressemitteilung formulierte, "der Domino-Effekt" ein. Eine Spielerin nach der anderen sagte für die kommende Runde ab – auch weil sie nicht an externe Verstärkungen glaubten.

Somit blieben den Albstädtern drei Optionen. Die zweite Mannschaft, die in der Bezirksliga ihr Dasein fristet, zur Ersten zu machen, oder beim Handballverband Württemberg (HVW) die Eingliederung in der Württembergliga oder der Landesliga zu beantragen. "Nach einer längeren Diskussion haben wir uns dazu entschieden, einen Antrag für die Landesliga zu stellen", sagt Andreas Laib, der sich nun vom Vorsitz der HSG und der sportlichen Leiter des Frauen-Teams zurückziehen will. Am Samstag entscheidet der Verbandsausschuss Spieltechnik darüber, ob die HSG-Frauen den Neu-Anfang in der Landesliga in Angriff nehmen dürfen oder aber in den Schoß des Bezirks Neckar-Zollern fallen.

Lange Zeit war die HSG Albstadt das Aushängeschild in Sachen Frauen-Handball im Zollernalbkreis. Im Jahr 1999 feierte sie die Zweitliga-Meisterschaft, verzichtete aber auf den Aufstieg ins Oberhaus. Aus der Regionalliga und der späteren 3. Liga war die Spielgemeinschaft nur dann wegzudenken, wenn sie auf einen Abstecher in der 2. Liga war. "Das ist natürlich der Tiefpunkt", sagt Laib angesichts der Tatsache, dass es mit dem Spitzenhandball in der Mazmannhalle nun erst mal vorbei ist.

Trainer Oliver Lebherz hat signalisiert den Neuanfang mitzugestalten, allerdings nur dann, wenn die künftige Mannschaft den entsprechenden Leistungswillen zeigt. Hobby-Handball ist beim A-Lizenz-Inhaber nicht drin "Nachdem diese Saison derart unbefriedigend verlaufen ist, würde ich das gerne korrigieren. Ich wünsche, dass auch gestandene Spielerinnen aus dem aktuellen Kader mitmachen", sagt Lebherz. Doch die Chancen dafür stehen nicht gut, schließlich gibt es mit dem TV Weilstetten und der SpVgg Mössingen zwei weitere ambitionierte Landesligisten in der unmittelbaren Nachbarschaft, die sich nach Verstärkungen umsehen.

Am Samstag aber stehen alle noch einmal im Trikot der HSG Albstadt in der Pflicht. Verzichten muss Lebherz auf Helen Schick (privater Termin). Ob Susanne Kirschbaum auflaufen kann, ist wegen einer Verletzung am Sprunggelenk fraglich. "Ich hoffe, dass uns zum Abschluss ein gutes Ergebnis gelingt. Die Mannschaft hat zuletzt immer wieder gezeigt, dass sie schönen Handball spielen kann und hätte es sich auf jeden Fall verdient, die Saison nicht mit null Punkten zu beenden", sagt Lebherz. Der Gegner scheint dafür wie geschaffen. Denn auch der TSV Ismaning ließ seine Drittliga-Tauglichkeit vermissen. Nur zwei Punkte haben die "Isis" auf dem Konto, und die holten sie im Hinspiel, als sie die HSG knapp mit 28:26 bezwangen.

 
 

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