Eine Gelegenheit zum Impfen für alle Königsfelder gibt es nächste Woche. (Symbolfoto) Foto: Fischer

Bürgermeister Fritz Link beklagte im Ausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr, dass die "Impfdynamik in erschreckendem Maße" nachgelassen habe. Dabei schütze man mit der Impfung nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen. Für Herdenimmunität brauche es 95 Prozent der Bevölkerung, erreicht seien bisher nur 46 Prozent bei Zweit- und 59 bei Erstgeimpften.

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Königsfeld - Link berichtete in der Sitzung von Überlegungen des Landkreises für einen Impfbus. Mittlerweile steht fest: Der Impfbus kommt. Am Donnerstag, 29. Juli, wird er von 9 bis 11 Uhr am Rathaus stehen und Johnson & Johnson oder Biontech verimpfen. Matthias Weisser fragte, wie man dabei die Ortsteile einbinden könne beziehungsweise Menschen, die keine Möglichkeit haben, in den Kernort zu kommen. Link verwies darauf, dass beim letzten Impftermin in St. Georgen Fahrten mit den Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr angeboten wurden, dazu aber keine Anfrage gekommen war. Trotzdem könne man Ähnliches für den Impfbus anbieten.

Link berichtete zudem, dass bezüglich mobiler Luftreiniger für Schulen und Kindergärten vom Land 60 und vom Bund 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt wurden. Versorgt werden sollen damit Räume mit eingeschränkter Belüftungsmöglichkeit, ohne raumlufttechnische Anlagen und mit Fenstern, die nur minimal kippbar sind. Eine Anfrage bei den Schulen und Kindergärten ergab, dass dafür kein Bedarf besteht. Auch den Einsatz von CO2-Detektoren sehen die Rektoren laut Link kritisch. Auch habe ein Detektor in Neuhausen gezeigt, dass Schüler eher auf diesen als auf den Unterricht achteten.

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