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Akkordeonverein zieht Bilanz und blickt zuversichtlich nach vorne

Der Brigachtaler Akkordeonverein versucht sich wieder in der Normalität und hat einen neuen Vorsitzenden. Michael Dobmeier folgt auf Anette Hildebrand. Diese hat eine Dekade erfolgreich Kurs gehalten.

Brigachtal. "Ich habe einen Spitzenverein in gute Hände abzugeben. Lieber Michael, ich wünsche dir viel Erfolg und Freude im Amt", so Hildebrand während der in der Kirchdorfer Mehrzweckhalle abgehaltenen Hauptversammlung.

Die "Corona-Delle" hat den Musikanten ihre Fröhlichkeit nicht genommen, bei der nun wieder stattgefundenen Zusammenkunft wurde in bekannter Manier geschmunzelt und gelacht. Im Akkordeonverein schimmert es erneut rosarot, mit vernehmbarer Zuversicht blickt man voraus und stellt sich auf ein etwas reduziertes Programm für die zweite Jahreshälfte ein.

Von den aktuell 264 Mitgliedern sind 120 aktiv. Im vergangenen Jahr kommunizierte man im Rahmen der Möglichkeiten und hielt beispielsweise eine virtuelle Weihnachtsfeier ab. "Diese hat sogar Spaß gemacht", konstatiert Anette Hildebrand im Rückblick.

2019 nahm man noch 17 Termine wahr, wegen der Pandemie-Thematik wurde in der folgenden Zeit fast alles eingedampft. Der Nachwuchs konnte seine Jugendversammlung allerdings noch abhalten, zwölf Zöglinge zeigten dabei Präsenz.

Stichwort Spitzenverein: Die Qualitäten der heimischen Musikanten traten alljährlich zutage, beim vorerst letzten "World Music Festival" in Innsbruck erreichten die Brigachtaler in der Mittelklasse das Prädikat "ausgezeichnet".

"Jetzt geht es wieder los, und wir hoffen auf möglichst viel Normalität nach den Ferien. Lasst uns das Üben nicht vergessen. Die Finger müssen wieder gut laufen können, auch, weil ich mich jetzt für etwas schnellere Stücke entschieden habe", blickt Dirigentin Uta Borho voraus. Borho unterstrich die durchgelaufenen Gehaltszahlungen und bedankte sich dafür auch im Namen der Lehrkräfte. "Wir fühlen uns wohl im Verein und wollen bleiben", so die musikalische Leiterin in Richtung des Vorstandes.

Im Zuge seiner Amtsübernahme verwies Michael Dobmeier auch auf den Charakter seiner Vorgängerin: "Anette, Du bist einfach immer positiv. Ich bedanke mich für die zehn Jahre mit dir in leitender Position."

Dobmeier lässt am Sonntag, 25. Juli, mit dem Hock am Gleis starten, nach dem Ferienprogramm stehen die Tauschbörse und der Bezirkswettbewerb in Furtwangen an. "Hernach geht es schon langsam in Richtung der Dezemberträume. Ich freue mich, so der neue Chef."

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