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Aichhalden Simon-Mutter forciert Innovationen

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Werkstofflösungen von Betek machen Bodenbearbeitungswerkzeuge haltbarer.Foto: Simon Foto: Schwarzwälder Bote

Trotz der unsicheren weltwirtschaftlichen Lage und der Corona-Krise fördert die Indus Holding AG die Entwicklung innovativer Produkte und Prozesse im ersten Quartal 2020 auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.

Bergisch Gladbach/Aichhalden (jf). Über ihre Innovationsförderbank stellt Indus pro Jahr bis zu drei Prozent des Konzern-EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) für die Innovationsförderung ihrer Unternehmen zur Verfügung. "Wir sehen für Innovationen eine besondere Chance für die Zeit nach der Krise", erklärt Johannes Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Indus. Im vergangenen Jahr wurden 22 Innovationsprojekte mit einem Projektvolumen über die Gesamtlaufzeit von mehr als neun Millionen Euro durch die Innovationsförderbank unterstützt, berichtet Indus. Mehr als ein Drittel davon entfiel auf Projekte zur Entwicklung nachhaltiger Produkte oder ressourceneffizienter Prozesse. Aktuell laufen 16 Projekte über die Förderbank, 14 wurden bereits abgeschlossen.

Zum Ende des Geschäftsjahrs 2019 gingen allein auf die abgeschlossenen Förderbankprojekte Auftragseingänge in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro zurück. "Dank unserer hohen Liquidität brauchen wir bei unserem strategischen Ziel, Innovation als Umsatztreiber in der Gruppe fest zu etablieren, nicht auf die Bremse zu treten", versichert Schmidt. So lag das Fördervolumen im ersten Quartal 2020 auf gleichem Niveau wie im Vorjahresquartal.

Nachhaltigkeit fördern

Das Prinzip der Innovationsförderbank wird künftig auch auf den Bereich Nachhaltigkeit übertragen: Im April startete Indus die sogenannte "Nachhaltigkeitsförderbank". Sie unterstützt die Beteiligungsunternehmen bei der Umsetzung von Umwelteffizienz-Maßnahmen wie bei der Umrüstung auf energieeffiziente Anlagen, der Verbesserung der Wärmeffizienz oder der Nutzung erneuerbarer Energien. "Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist es, die Treibhausgasemissionen der Indus-Gruppe durch den Einsatz von energie- und ressourceneffizienten Technologien zu reduzieren", erläutert Schmidt.

Auch die Simon Group in Aichhalden hat von der Indusförderbank profitiert. "Fünf Projekte wurden, beziehungsweise werden noch bis heute darüber gefördert", berichtet Simon-Geschäftsführer Tobias Hilgert. Unter dem Dach der Simon Group entwickeln die Bereichsfirmen Betek und Sitek innovative Werkstofflösungen. So reduziert zum Beispiel eine Spezialbeschichtung von Betek den Verschleiß von Hartmetallwerkzeugen, die unter anderem in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Ein so beschichtetes Bodenbearbeitungswerkzeug hält den hohen Belastungen eine ganze Saison lang stand.

Sitek hat als Alternative zur Aluminiumvariante "Polymer-Spikes" für vor allem in Skandinavien, Russland und USA eingesetzte Winterreifen entwickelt, die bei geringem Gewicht und hoher Verschleißbeständigkeit die Fahrbahn schonen und den Abrieb von Asphaltstaub reduzieren.

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