Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Aichhalden Mehr Wasser verkauft als im Vorjahr

Von

Der Wasserverlust des Eigenbetriebs "Bad und Versorgung" ist im vergangenen Jahr auf 12,91 Prozent gestiegen, nachdem er 2017 bei guten 7,58 Prozent gelegen hatte. Dies hat der Jahresabschluss 2018 ergeben.

Aichhalden. Wie Kämmerer Thomas Kienzle auf Anfrage eines Ratsmitglieds versicherte, seien die gestiegenen Wasserverluste auf mehrere Rohrbrüche zurückzuführen, die aber alle behoben worden seien.

Während bei der Wasserversorgung ein Überschuss von 73 000 Euro erwirtschaftet wurde, verursachte das Lehrschwimmbecken eine Kostenunterdeckung von 57 500 Euro. Beim Blockheizkraft, das einen Jahresnutzungsgrad von 78 Prozent erzielte, und der Fotovoltaikanlage gab es geringe Gewinne von 2370 Euro und 2650 Euro. Unterm Strich stand ein Plus von 20 600 Euro, das zur Tilgung des Verlustvortrags verwendet wird. Im Jahr 2017 hatte es ein Minus von 64 000 Euro gegeben.

Nach Auskunft von Kienzle basiert der Überschuss in der Wasserversorgung durch einen erhöhten Wasserbedarf eines örtlichen Gewerbebetriebs. Deshalb und aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit sei zur Schonung der eigenen Tiefbrunnen mehr Wasser beim Zweckverband Kleine Kinzig bezogen worden, insgesamt 144 000 Kubikmeter. Dies entspreche nach dem Wasserbezugsrecht eine Auslastung von 123 Prozent. Einschließlich der gemeindeeigenen Tiefbrunnen in Aichhalden und Rötenberg seien 239 000 Kubikmeter Wasser verkauft worden, 54 700 Kubikmeter mehr als 2017.

Die Erneuerung der Wasserleitung im Bereich Buz sei Anfang Dezember 2018 begonnen und Mitte dieses Jahres fertiggestellt worden, informierte der Kämmerer. Nach derzeitiger Rechtsauffassung der Finanzverwaltung sei das Eigenkapital des Eigenbetriebs nicht ausreichend bemessen und liege mit 29,8 Prozent geringfügig unter der Mindestanforderung. Der Bundesfinanzhof habe in einem Urteil 2003 jedoch entschieden, dass die 30-Prozent-Grenze "nicht peinlich genau erfüllt werden" müsse. Auch die Gemeindeverwaltung vertrete diese Ansicht.

Gegenüber der Kommune habe der Eigenbetrieb Verbindlichkeiten in Höhe von rund 800 000 Euro. Die Darlehensschuld bei Kreditinstituten liege zum Ende des Jahres 2018 bei 641 400 Euro und entspreche 154,41 Euro je Einwohner, so Kienzle.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.