Der Fuchs hatte über Nacht für ein ordentliches Chaos gesorgt. (Symbolfoto) Foto: Sandra Standbridge/ Shutterstock

Wildtier sorgt für Durcheinander. Vorhänge heruntergerissen, Teppich verrissen und Kabel angeknabbert.

Aichhalden-Rötenberg - Einen besonderen, wenn auch ungebetenen Gast hatte eine Frau in dieser Woche im Hagenwinkel: In ihrem Wintergarten war ein Fuchs zugange und verursachte ein großes Chaos.

Noch etwas durcheinander ist die Frau, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, als sie von der ungewöhnlichen Begegnung in ihrem Haus erzählt.

Der Wintergarten ist gemütlich eingerichtet - es gibt eine Sitzecke und die Frau hat viele Pflanzen dort stehen. Der Wintergarten hat eine Tür nach draußen, die im Sommer tagsüber offen steht, erzählt sie. So auch am Dienstag. Beim Verschließen abends "muss ich den Fuchs eingeschlossen haben. Bemerkt habe ich das aber nicht", schildert sie.

Morgens dann, gegen 6.30 Uhr, hört die Frau plötzlich Geräusche im Haus. Sie schreibt sie zunächst der Katze eines anderen Hausbewohners zu und denkt sich erst mal nichts dabei. Beim Blick in den Wintergarten dann jedoch der Schreck: Sie schaut direkt in das Gesicht eines Fuchses - und er auch in ihres.

Ordentliches Chaos angerichtet

"Ich habe mich total erschrocken", sagt die Frau - "und ich glaube, der Fuchs genauso". Sie greift zum Telefon und ruft einen Nachbarn an, der Jäger ist und sich daher mit Wildtieren auskennt. "Er hat ihn dann aus dem Wintergarten rausgeholt."

Dort hatte der Fuchs über Nacht für ein ordentliches Chaos gesorgt: "Die Vorhänge sind heruntergerissen, ein Teppich ist verrissen und das Kabel vom Bügeleisen hat der Fuchs auch angeknabbert", erzählt die Frau. Pflanzen, das Bügeleisen und weitere Gegenstände sind wild im Wintergarten verstreut.

"So etwas ist bis jetzt noch nicht vorgekommen", sagt sie. Lediglich eine Katze habe sich schon in den Wintergarten verirrt. Sie schätzt, dass der Fuchs in seinem unfreiwilligen Gefängnis Angst gehabt haben könnte und deshalb das Durcheinander angerichtet hat.

Die Tür zum Garten will sie in nächster Zeit erst einmal geschlossen lassen: "Der Fuchs kennt ja jetzt den Weg" - gleichzeitig hofft sie, dass er ebenfalls einen solchen Schreck bekommen hat, dass er lieber nicht mehr kommt.

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