Verzweiflung und Hoffnung: Gerettete Flüchtlinge auf der Air Bas in Ramstein. Foto: AFP/Armando Babani

Die Air Base Ramstein in der Pfalz ist zu einem Drehkreuz für die aus Afghanistan Evakuierten geworden. Eine gigantische Zeltstadt beherbergt Tausender, die rechtzeitig vor den Taliban fliehen konnten. Nahe an der Verzweiflung sind jene, die in Kabul zurückgelassen wurden.

Ramstein - Die Vorfreude lässt Rasool Ahmad Qaderi den Stress und die Müdigkeit der vergangenen Tage vergessen. „Ich fühle mich prima“, sagt der 27-jährige Afghane mit den dunklen Augenringen, „wir dürfen nach Amerika fliegen“. Sein Vater habe im Polizeiapparat des Innenministeriums in Kabul gearbeitet, die ganze Familie sei unter einer Taliban-Regierung gefährdet. Im riesigen Hangar der Air Base Ramstein, wo sonst Transportmaschinen stehen, ist ein provisorisches Abflugterminal eingerichtet worden. Die Soldaten des US-Luftwaffenstützpunktes haben Sofas herangekarrt, Stühle, Absperrungen, sogar eine kleine Snackbar wurde für die Wartenden aufgebaut.

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