28. Februar bis 4. März: Das war über die närrischen Tage in der Region los
In den vergangenen Tagen waren die Narren los: Vielerorts fanden die letzten großen Umzüge, Bälle und andere närrische Veranstaltungen statt.
Was geboten war in der Region.
Schwarzwald-Baar-Kreis
Villingen ist seiner Rolle als völlige Narrenhochburg wieder absolut gerecht geworden. Bei einem dreistündigen Umzug mit Zehntausenden Zuschauern am Dienstag feierten alle gemeinsam den Abschluss der Fasnet.
Einen bunten Mix aus Sketch, Gesang, Show und Musik bot der Bürgerball in der Festhalle. Traditionell läutete er den Schlussspurt der heißen Phase der teuflischen Narretei in Dauchingen ein. Die tolle Stimmung verwandelte die Halle in einen Partytempel.
In Hüfingen ist am Dienstag richtig viel los. Buntes Treiben auch in den drei Ortsteilen. Vor allem für Kinder wird viel geboten.
Schwenningen hat mit dem traditionellen Narrensprung am Samstag groß gefeiert. Die Narrenvereine sorgten für ausgelassene Stimmung in der Innenstadt.
25 Jahre jung sind die Schwenninger Tännlelupfer, die im Vorfeld des Narrensprungs den passend zu ihrem Jubiläum 25 Meter hohen Narrenbaum Schritt für Schritt in die die Senkrechte brachten.
Ein volles Haus verzeichneten die Kohlebrenner Rohrbach bei ihrem Bunten Abend. Und das Publikum bekam so einige Glanzlichter zu sehen.
Die Narrenzunft Brigachtal hat die Strapazen des Grenzsteintreffens aus den Kleidern und dem Stroh geschüttelt und glänzte mit einem furiosen Zunftball in der Arenberghalle. Tolle Tänze und akrobatische Leistungen zeigten die Akteure.
Die hohen Tage der diesjährigen Fasnet sind nun Geschichte: Am Dienstagabend wurde die fünfte Jahreszeit in St. Georgen offiziell und unter viel Wehklagen verbrannt.
Die „Kulturfreunde an der Brigach“ haben ein Fasnettheater im Vereins- und Bürgerhaus in Brigachtal hoch oben unter dem Dach aufgeführt.
Mit „Unsere Große Welt-Expedition“ als Motto des Rolli-Balls 2025 erwiesen sich die Pfaffenweiler Wolfbach-Rollis als wahre Weltenbummler rund um den Globus und nahmen einen voll besetzten Saal mit.
Das beliebte Erlebnis-Mistkarrenrennen bei Nacht auf dem Vorplatz der Kompromissbachhalle in Riedöschingen zog am Montagabend wieder viele Zuschauer an.
Happy Birthday. Nicht immer, aber immer mal wieder floss beim Glaserball mit ein, dass die Herzogenweiler Narren ihren 40. Geburtstag nicht nur im Hinterkopf haben.
Vor ausverkauftem Haus bot die Närrische Bürgerwehr Peterzell den Besuchern ihres Bürgerwehrballs eine tolle Show: Spaß, Klamauk, Sketch, Büttenrede, Showtanz und Guggenmusik – bei diesem Programm blieb in der Mehrzweckhalle kein Wunsch offen.
Auch bei seiner elften Auflage war der Donaueschinger Gaudimusikobed am Fasnetsamstag ein absoluter Stimmungsvolltreffer. In sieben bis auf den allerletzten Platz voll besetzten Gaststätten sorgten sieben verschiedene (Musik-)Gruppen für ein Fasnet-Stimmungshoch.
Von der Katerbefreiung im Riet über die Schlüsselübergabe am Rathaus bis zur Fasnetssuche der Glonki-Gilde. Der Fasnetssonntag in Villingen war ein Bilderbuch-Sonntag der närrischen Tage in der Zähringerstadt.
Einen grandiosen Fastnachtsball feierte die ehrwürdige Narrenzunft Bad Dürrheim. Bühnenstücke mit ganz viel Esprit, Scharfsinn, Pfiffigkeit und Witz, dann auch flotte und sinnliche Tanzvorführungen prägten bis nach Mitternacht die gelungene Saalfasnet.
Ob im traditionellen närrischen Häs oder in witziger Kostümierung – hunderte Narren zogen beim Sonntagsumzug durch Triberg, begleitet von vielen Musikgruppen. Viel Fantasie bewiesen die Teilnehmer wieder einmal. Zwei auswärtige Gruppen waren erstmals im Städtle.
Am Sonntag versüßten Bilderbuchwetter und mehr als 50 Umzugsgruppen den Besuchern den Großen Umzug der Narrenzunft Schwenningen. Er bot ein bekanntes Bild, das in seiner Ausdrucksstärke und Farbenpracht unter dem strahlend blauen Himmel noch intensiver wirkte.
Vergnügen total gab es für alle Besucher beim Bunten Abend der Narrenzunft Nußbach. In der voll besetzten Festhalle jagte ein Höhepunkt den nächsten.
Die Fasnet wurde am Dienstagabend unter Wehklagen der Narren verabschiedet. So trafen sich auch in Triberg etliche Narren zum Verbrennen der Puppen. Voraus gingen im Lauf des Tages noch einige Veranstaltungen in der Raumschaft wie die Kinderbälle.
Kreis Rottweil
Wichtige Leute und „solche, die sich dafür halten“ begrüßte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr zur Schlüsselübergabe auf dem Schramberger Rathausplatz.
Wild gefeiert wurde am Freitag bei der Nacht der Hexen der Schenken-Hexen in der Festhalle und im Partyzelt in Schenkenzell. Für Stimmung sorgten auch Guggenmusiker und mehrere Showtanzgruppen.
Bereits bevor das kleine Örtchen Schnupfelfingen seine Tore in der Szene 64 in Schramberg öffnete, kamen noch schlaflos Umgetriebene herbei, um die letzten Eintrittskarten zu ergattern.
Andreas „Fips“ Hettich ist der 55. „Seckel“ des Seckeles-Gäules-Club“ in Schramberg. Er ist nicht nur ein richtiger Seckel, sondern auch ein Rekordbrecher.
Die fünfte Dorffasnet in Hardt feierten fünf umherziehende Gruppen mit den Gästen in vier Wirtschaften.
Mit zahlreichen Programmpunkten, darunter ein Ratespiel, und natürlich wie immer viel Gesang wurde beim Ball der Alternativen Elfer (AE) in Schramberg beste Unterhaltung geboten.
Trotz kaltem Ostwind säumten am Samstagmittag zahlreiche kleine und große Besucher die Vorstadtstraße in Waldmössingen, um für den Kinderumzug die passende Kulisse zu bilden.
Der Lumpenball der Schuhu-Hexen im Welschdorf am Fasnetsfreitag stand im Zeichen des Jubiläums 25 Jahre Bruddelbock. Auch bei der 25. Auflage in Schiltach wurde wieder gebruddelt, was das Zeug hält.
Gute Stimmung und zahlreiche Zuschauer waren am Samstagnachmittag beim diesjährigen Umzug in der Ortsmitte von Aichhalden-Rötenberg angesagt.
Aus einer mittelalterlichen Hexenverbrennung leiten die Schramberger Falkenhexen ihre Entstehung ab und zeigten die Geschichte bei einem Spektakel auf dem hinteren Rathausplatz.
Nach dem Oberndorfer Narrensprung am Dienstagmorgen durften die Narren eine kurze Pause einlegen. Viele stattete der Narrenstube in der Kantine des Schwarzwälder Boten einen Besuch ab. Von Ermüdungserscheinungen war da allerdings gar nichts zu spüren.
Die Pfrieme-Stumpe und DJ Fazio freuten sich, sich einer gut gefüllten Festhalle in Tennenbronn gegenüber zu sehen und neben den einheimischen auch wieder zahlreiche Gastzünfte willkommen heißen zu dürfen. Dabei freuten sie sich besonders über Besuch aus der Schweiz.
Wohl mit den besten und abwechslungsreichsten Ball der vergangenen Jahre bot die Obereschacher Gayser-Gilde, die im nächsten Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern kann, den begeisterten Besuchern in der voll besetzten Festhalle.
Ein närrisches Treiben rund um die Welt erlebten die Besucher des Zunftballs in Sulz. Doch für den Narrenausschuss gab es auch den einen oder anderen Kulturschock. Vergleicht man nämlich die Gondelhochburg mit dem Neckarstädtchen, ist das Urteil eindeutig.
Alles andere als „für die Katz“ war der Samstagabend in der Arthur-Bantle-Halle in Hardt. Mit einem neuen Konzept ging die Katzenzunft an den Start – und landete gleich ein Volltreffer.
Das Traumschiff „AIDA-Missis“ lud närrische Weibersleut’ in Beffendorf zur Weltreise ein.
Mit der zweiten Nacht der Kratten setzte die Narrenzunft Sulgen ihr Konzept aus dem Vorjahr anstelle des früheren Bürgerballs fort. In der Festhalle herrschte ausgelassene Stimmung.
Den Hochmössinger Bürgerball eröffneten die Brauchtumsnarren.Begleitet wurden die Narren dabei vom Musikverein Hochmössingen. Die Narren mischten sich unters Publikum und gaben großzügig Brezeln und Grottenlaich an die Besucher aus.
Die Narrenzunft Dornhan nahm das Publikum mit auf eine Reise in das wohl schillerndste Jahrzehnt. Neben Musik von Nena und Hubert Kahs „Sternenhimmel“ waren bunte Jogginganzüge, Stirnbänder und Perücken mit wilden Frisuren angesagt.
Ein Fasnetsabend für Freunde des klassischen Klamauks: Die Da-Bach-na-Fahrer aus Schramberg haben am Freitagabend im Schützenhaus auf dem Raustein einen rauschenden Hausball gefeiert. Bei der Nacht der Kapitäne wurden zudem die Sieger der Fahrt gekürt.
Beim Bürgerball in Aistaig kamen die Besucher voll auf ihre Kosten. Sogar ein Promi machte seine Aufwartung.
Rund 800 Hansel, Bach-Na-Fahrer und Brüele zogen zum Narrenmarsch bei Sonnenschein und blauem Himmel durch die Schramberger Innenstadt und sorgten mit dem rhythmischen Klang ihres Geschells für Gänsehaut bei den begeisterten Zuschauern.
Wie es mittlerweile schon langjähriger Brauch ist, hat der Musikverein Harmonie Sulzbach nach einer schönen Teilnahme am Schramberger Umzug am Abend in das Zelt der Narrengesellschaft Hooriger Hund geladen.
Neben ausgefallenen Kostümen wie „Cruella de Vil“, „Baumeistern“ und „FlipFlops“ durften auf dem Seedorfer Rosenmontagsumzug natürlich auch die Garde und die Raupenzunft nicht fehlen. Bei Sonnenschein genossen die Zuschauer das Ereignis.
Jede Menge Süßigkeiten und leckere Brezeln – darüber konnten sich zahlreiche verkleidete Kinder bei schönstem Sonnenschein in Dornhan freuen.
Nach dem Kinderball in Schenkenzell zogen die Narren ein letztes Mal durch das Dorf, bevor es zur Fasnetsverbrennung ging.
Zollernalbkreis
In Geislingen zogen 66 Gruppen und mehr als 3000 Teilnehmern zahlreiche Besucher an. Kreative Kostüme und strahlender Sonnenschein prägten den großen Umzug.
Hausen am Tann legte sich zur Fasnet ordentlich ins Zeug und veranstaltete eine unterhaltsame Stoale Kratzer Dorffasnet. Vor allem die Jüngeren standen auf der Bühne und im Fokus.
Schlumpfballett, Männerchor und Frauenfasnet: Eine vergnügliche, unterhaltsame Saalfasnet feierten die Burladinger am Fasnetssamstag. Wir haben die Bilder.
Zahlreiche Narren bescherten sich und den Gästen eine unterhaltsame „Fleckafasnet“ in Heiligenzimmern. Nach dem Umzug wurde noch weiter gefeiert.
Mit einem rund dreieinhalbstündigen Programm ließ es die Narrenzunft Wellendingen am Fasnetssamstag einmal mehr krachen. Die Gäste in der voll besetzten Halle hatten sichtlich ihren Spaß, die Stimmung war famos.
Ein letztes Mal den Narrenstaat Nusplingen hochleben lassen haben Narren und Besucher beim großen Umzug durch den Nusplinger Ortskern.
Sonne pur beim diesjährigen Fasnetsumzug in Burladingen. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den närrischen Lindwurm.
Beim Umzug der Vereine zeigten die Rangendinger Narren am Fasnetsdienstag noch einmal, was in ihnen steckt. Die verschiedenen Gruppen beeindruckten dabei besonders mit ihrem Ideenreichtum.
Bei strahlendem Wetter war auch am Fasnetsmontag im Raum Haigerloch Straßenfasnet angesagt. In der Kernstadt, in Trillfingen und in Bad Imnau zog es die Narren auf die Gass.
Der mittlerweile 70. Blau-Weiß-Ball der Bisinger Hexen war der Höhepunkt des Rosenmontags.
Dank frühlingshafter Temperaturen: So dicht standen die Zuschauer noch selten beim Hechinger Fasnetsumzug. Da hüpften sogar die Frösche.
Besser hätte es auch für die Bisinger Narren am Fasnetdienstag nicht laufen können: Blauer Himmel und Sonne verwöhnten die Narren mitsamt der Zuschauer.
So schaurig schön und prächtig bunt war der Umzug in Roßwangen: Am Dienstag wurde es noch einmal richtig närrisch in dem Balinger Ortsteil.
Kreis Freudenstadt
Viele hundert Besucher erlebten in Altheim einen prächtigen Fasnetsumzug mit 25 Gruppen, Guggen-Musiken und Traditionsfiguren.
Ihr 50-jähriges Bestehen im kommenden Jahr kündigten die Tanzmädels der Narrenzunft Rohrdorf an: Beim Eickerknackerball in der Rohrdorfer Halle feierten Gäste aus nah und fern mit.
Wer sich die richtige Sportart herausgesucht hatte, war bei dem kühlen Wetter am Samstag in Wachendorf gut angezogen. Der Kindergarten feierte beim Fasnetsumzug eine Après-Ski-Party. „Sport“ war das diesjährige Motto der Narren.
Einen „harten“ Hallen-Fasnets-Abschluss für diese Saison erlebten einige Eutinger Narren am Samstagabend, selbst Moderator Hansi Seefried kämpfte mit seiner Stimme.
Durchstarten und Vollgas bis zur Zielgeraden: Die Narrenzunft Sulzau bot beim Bürgerball am Fasnetsfreitag ein olympiareifes Programm. Gut, wer vorher die Lachmuskeln trainiert hatte.
Country-Musik, Linedance, tanzende Cowgirls: Die Musiker waren im Wilden Westen. Entsprechend kostümiert kamen die zahlreichen Besucher zum Blechspuckerball am Fasnetssamstag im Bürgerhaus in Bierlingen.
Nach dem Rosenmontagsumzug sind die Bierlinger Narren noch einmal richtig in Fahrt gekommen. Beim Zunftball gab es ein ein abendfüllendes närrisches Programm.
Klein, aber fein präsentierte sich heuer der Grünmettstetter Fasnetsumzug, der vom Umzugsausrichter 2025, den Mettstetter Steinach Hexa, angeführt wurde. Insgesamt 14 Gruppen nahmen am farbenprächtigen und attraktiven Umzug teil.
Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite, als die Narrenzunft (NZ) Betra am vergangenen Samstag, angeführt vom „Bajass“, durch den Flecken zog.
Tausende säumten am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein die Umzugsstrecke des großen Fasnetsumzugs in Rottenburg.
Mit der traditionellen „Hofemer Fasnet“ feierte die Narrenzunft (NZ) Lützenhardt am Samstag den Höhepunkt der fünften Jahreszeit. Die „Fasnet vom Flecken, für den Flecken“ zog auch heuer wieder zahlreiche Besucher in das Haus des Gastes.
Viele bunte Kostüme und auch das ein oder andere Fasnets-Make-Up warteten beim Narrenumzug in Felldorf auf die Besucher. Mit Steckenpferden, Fliegen und Froschkönigen ging es tierisch zu. Und auch ein „Promi“ sorgte für Stimmung.
Der Weitinger Nachwuchs feierte eine fröhliche Kinderfasnet mit einem Umzug und bunten Kinderball.
Kreis Calw
Unzählige Narren sowie rund 2500 Besucher feierten am Samstag mit einem großem Umzug in Vollmaringen die fünfte Jahreszeit.
Noch nie zuvor war der Ansturm auf einen Platz zum Mitspielen beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Cup (MÄDN-Cup) so groß wie in diesem Jahr. Bei der zwölften Auflage, die wie gewohnt im Sportheim des FC Egenhausen stattfand, waren alle 72 Plätze an den 18 Vierertischen rasant ausgebucht. Auch die Warteliste hatte sich im Vorfeld gefüllt.
Ortenau
Bei strahlendem Sonnenschein verwandelte sich Altdorf am Samstag in eine Fasent-Hochburg. Tausende Zuschauer kamen, um den Umzug mit den rund 2000 Narren aus 67 Gruppierungen und den elf Motivwagen anzusehen. Im Anschluss ging es mit Party, Musik und Verköstigung im Ortskern weiter.
Den Schergasse-Jahrmarkt in Reichenbach gibt es eigentlich alle vier Jahre – wegen Corona mussten die Narren nun sogar sieben Jahre auf dieses Lahrer Fasent-Highlight warten. Jetzt war es wieder so weit.
Wieder einmal haben die Hausacher Narren bei ihrem großen Umzug am Sonntag alles gegeben. Bunt und ausgelassen feierten sie auf und an der Hauptstraße.
Kurz vor dem Finale der fünften Jahreszeit war bei der Lahrer Kinderfasent noch einmal einiges los.
Da half kein Schreien und kein Widerstand: Insgesamt vier Frauen landeten beim Wolfacher Nasenzug im Stadtbrunnen.
Bei herrlichem Festwetter zogen Narren aus Nah und Fern durch Rust, um mit den „Hanfrözi“ den Abschluss der diesjährigen Fasentkampagne zu feiern. Die vielen Zuschauer am Straßenrand zeigten sich begeistert und tanzten zur Guggenmusik.





























