Hausball der Schramberger Bach-na-Fahrer
: Wenn die Brezeln nachgeliefert werden müssen

Ein Fasnetsabend für Freunde des klassischen Klamauks: Die Da-Bach-na-Fahrer haben am Freitagabend im Schützenhaus auf dem Raustein einen rauschenden Hausball gefeiert.
Von
Fabian Riesterer
Oberndorf
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Eine galante Pferdedressur zeigten Moritz Ragg, Marius Schäfer und Simon King.

Riesterer

Zum Start des wilden Abends kam gleich mal richtig Fasnetsfeeling auf: eine Abordnung der Stadtmusik und das junge Parlament ließen das Schützenhaus mit einem Brezelsegen erbeben. Dies mit ein paar wenigen Minuten Verspätung: Die Brezeln hatten noch frisch organisiert werden müssen. Offizieller Grund: ein Leck in der Kommunikation.

Durch den Abend führte mit lustigen Einlagen Mathias Dold, der einige Dankesworte an die gastgebende Schützengesellschaft richtete und ein buntes Programm mit „den 100 schönsten Polkas“ ankündigte. Eine dieser Polkas stellte sich beispielsweise als Earth Song vom Michael Jackson heraus, zu dessen Performance Dold sich den Gegenwind per Fön erblasen ließ.

Um die Besucher auf den Raustein zu bringen, hatten die Kanalfahrer wieder einen Shuttle-Service vom Busbahnhof organisiert, für die richtige Einstimmung und musikalische Unterhaltung in den Pausen zwischen den Nummern sorgte Yannic Bihl.

Drachen-Utensilien im Angebot

Das Programm starteten die beiden „Wirtschaftselfer“ Maximilian Neudeck und Fabian Riesterer, die so eben nicht heißen, weil sie in den Wirtschaften unterwegs seien, sondern sich die Wirtschaftsförderung der Stadt auf die Fahnen geschrieben haben. Mit dem Verkauf von „Drachen-Utensilien“ wollten sie die leere Stadtkasse wieder auffüllen.

Unvergleichlich: Matze Dold

Foto: Riesterer

Die beiden unglaublichen Zauberer Andreas Schleicher und Felix Ehret verblüfften mit ihren Verschwinde-Künsten das Publikum und mussten sofort eine Zugabe zaubern.

Auch mit 70 noch kein altes Eisen: Bernd Dieterle

Foto: Riesterer

Eine galante Pferdedressur zeigten Moritz Ragg, Marius Schäfer und Simon King. Letzterer durfte quasi gleich auf der Bühne bleiben: Zum einen weil er die Zuschauer selbst ebenfalls als Zauberer vom Hocker haute, zum anderen weil Ulrike „Nucki“ Schmieder ihn als Gitarre spielenden Assistenten bei ihrer fast wortlosen Clownerie-Nummer brauchte. Für geballtes AE-Feeling sorgten Mitch Reutter, der mit dem Joint alles ruhiger angehen ließ, der Hoorige Hund Sven Kindler und Bernd Dieterle, der seinen Auftritt unnachahmlich mit „“Es geht doch nichts über ein gemeinsam gesungenes Lied“ schloss.

Die letzten Betonier aus Hornberg

Foto: Riesterer

Große Freude hatten die Kanalfahrer daran, dass Jörg Fehrenbacher wieder die letzten Betonier aus Hornberg zu einer Nummer mitgebracht hatte – eine starke Mischung aus Zauberei, Tanz und Gesang. Abschließend zogen die Schützen und Da-Bach-na-Fahrer, angeleitet von Yannic Bihl, noch mit mehreren Polonaise-Runden durch das Schützenhaus und ließen den Abend feucht-fröhlich ausklingen.

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