Fasnetssonntag in Schramberg: Hanselsprung ist ein packendes Schauspiel
Vom Sammelplatz am Feuerwehrhaus zogen Hansel, Narro, Bach-Na-Fahrer und Brüele zu den Klängen des Narrenmarsch durch die Innenstadt, Narrenzunftmeister Tobse Dold und Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr vorne weg. Zahllose Zuschauer säumten die Straßen und den Rathausplatz, sangen mit, Narri-Narro-Rufe schallten.
Nach dieser ersten Runde zogen die Kleidlesträger ins Rathaus und füllten dort Brezelstangen, Zuber und Körbe – und stärkten sich mit kühlen Getränken. Auf dem Platz herrschte eine ausgelassene Stimmung der freudigen Erwartung, die Stadtmusik und drei Gastkapellen aus Rötenberg, St. Georgen und Dettingen wetteiferten mit flotter Musik.
Narren quellen aus dem Rathaus
Endlich öffnete sich die Rathaustür wieder und die Hansel, Narro, Bach-na-Fahrer und Brüele begaben sich die Stufen hinunter auf den Platz und verteilten sich in der Menge der begeistert singenden und rufenden Zuschauer.
Dazu spielten alle Musikkapellen gleichzeitig den Narrenmarsch, einen der schönsten der Region, und so entstand ein Sound, der die ganze Innenstadt in seinen Bann zog: Immer wieder ein unvergessliches Erlebnis.
Hansel, Narro, Bach-na-Fahrer und Brüele schwärmten in der Menge aus, lockten mit Brezeln, Würstle und Gutsle die Narren – doch nur diejenigen, die mit voller Inbrunst „Hoorig, hoorig ist die Katz“ sangen und sprangen oder auf die richtige Weise winkten, wurden der Belohnung bedacht.
Lebendiges Fest der Tradition
Es war wieder ein wahrhaft lebendiges Fest der Tradition, des Miteinanders und der Freude an diesem sonningen Fasnetsonntagnachmittag in Schramberg.

























