Fasnet in Hardt: So fulminant war die Dorffasnet

Viele lustige Wortspiele gab es bei den Fisherman’s Friends.
Ziechaus„Wir mache den Anfang“, begrüßte Andrea die närrischen Gäste bei Leos und versprach unter Gelächter, „nachher kommet noch ganz tolle Gruppen“.
Bei Steffi hat sich der Winterspeck bereits verflüchtigt; sie kann sich der Jahreszeit entsprechend schon an Frühlingsrollen erfreuen.

Andrea Kopp und Steffi nahmen Jürgen in die Mangel.
Foto: ZiechausErfreuliche Aussichten erwartete Andrea beim Besuch der Chippendales. Bei der näheren Begutachtung der gut gewachsenen Jungs wurde sie von einer bekannten Stimme überrascht mit „Mama, was machst Du hier?“.
Viele Wortspiele
Der zwischen den Frauen ruhig(gestellt)e Koppe kam aber richtig in Fahrt zu seiner Karaoke-Einlage mit „Tequila“. Da passten die Alpenrebellen mit „Rock mi heut Nacht“.
Geht auch alles noch so schief, Fischerman’s Friends sehen alles positiv. Der Austausch in der WhatsApp-Gruppe der Eltern der Schule läuft perfekt, wenn auch Informationen nicht stimmen: „Ich will ja nicht, dass ich etwas verpasse“. Wie beim Wortspiel „Stefanie schreibt an Stefan, aber mit Stefan nie“. Was ist mit Renate, wenn ein Reh nahte? Gesungene Wortspiele klingen auf jeden Fall, wie bei Nicolas, der fand in jedem Essen was. Ja, uff´m Hardt, da is halt schee, nicht nur an der Fassenacht.

Musik war bei ihnen Trumpf.
Foto: ZiechausIm Mönchhof konnte auch die Musik ein Lied singen und spielen, ganz besonders von dem Trio Dirk, Marte und Lamprecht, das nach einer etwas rätselhaften Liaison zu Drillingen führte. Aber an Fasnet ist nicht alles erklärlich und hinter Fake News kann man keine erhellende Wahrheit erwarten. Aber in jeder Melodie steckt ein Körnchen Wahrheit, wie in jedem Narrenmarsch zu hören ist. Da wären wir schon bei „Highway to Hell“, bei dem man nicht Mitsingen musste, aber Mitklatschen.
Abgelaufenes Bier
Da sind die Wirtschaften voll, was den Freddy an der Theke im Cafe „frait wia d’Sau mit einem kräftigen Miau“. Er sah den Bürgermeister im Auto „uff dä Piste so groß wia Seifenkiste“.

Der Bürgermeister bekam von Freddy sein Fett weg, was er aber locker wegsteckte.
Foto: ZiechausDas geht elektrisch ein gutes Stück, aber nur ohne Berg und mit viel Glück. Man kann den Kübel auch schieben, „ganz klimaneutral, aber das ist ne echte Qual“. Auch Bier wird alt und abgelaufen, aber Reiner meint, „des kam er no saufen“. Vom Narrenmarsch kennt man den Satz, „giezig, giezig isch diä Katz“. So hat er „uff am Klo echt koa Fraid und fühlt sich wia ä Löschflugzeug“. Umsonst waren die drei Bier, teuer war das Klopapier.

Die Post ist da.
Foto: ZiechausPostbote Hans-Hermann Thielke hatte seine bezaubernde Assistentin Hermine dabei. Die Auszubildende wurde aber dazu benutzt, um viel „Drecksarbeit“ zu machen. Jedenfalls verkündete er bahnbrechende Neuigkeiten aus Schramberg. Die Regiodocs würden das alte Krankenhaus kaufen und sanieren. Es soll ein Zentrum zur Behandlung des gefürchteten Männerschnupfens werden. Viele, viele Schnupfologen sollen dort angestellt sein, um die tückische Krankheit zu bekämpfen. Außerdem warnte er eindringlich vor dem „letzten Bier“, das man besser weglassen solle, da es verheerende Wirkungen habe.