Bürgerball in Dauchingen
: Selbst gebrautes Gesöff gibt es zum Auftakt

Einen bunten Mix aus Sketch, Gesang, Show und Musik bot der Bürgerball in der Festhalle. Traditionell läutete er den Schlussspurt der heißen Phase der teuflischen Narretei in Dauchingen ein. Die tolle Stimmung verwandelte die Halle in einen Partytempel.
Von
Rainer Bombardi
Oberndorf
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Impressionen vom Dauchinger Bürgerball

Rainer Bombardi

In diesem Jahr zog er die Aufmerksamkeit des Publikums 13 Mal auf sich. Dieses war bestens gelaunt und verbreitete eine tolle Stimmung.

Eine wie immer redselige und mit pointierter Ausdrucksweise und närrischem Esprit ausgestattete Anita Ohnmacht machte die Moderationen zwischen den einzelnen Aufführungen zu eigenen Programmpunkten.

Programmpunkte für alle großen und kleinen Narren

Der für seine Vielzahl an Ideen bekannte Bürgerball machte seinem Namen alle Ehre und hatte für alle großen und kleinen Narren etwas zu bieten.

Der Prolog gehörte jedoch wie immer den Teufeln, die ihr scharfes und selbst gebrautes Gesöff unter den Anwesenden verteilten. Die schaurig-wilde Zeremonie war ein gelungener Auftakt für ein Programm, das in seiner Vielfalt die närrischen Gäste ein ums andere Mal entzückte.

Sie nehmen kein Blatt vor den Mund

Dem teuflischen Auftakt folgten der Narresome und die „Girls on Fire“, die mit ihrer unbeschwerten Art das Publikum fröhlich stimmten. Kein Blatt vor den Mund nahmen die „Blättlewieber“ Susy Albicker und Ute Adolf, die in den vergangenen Monaten das heitere Leben in der Gemeinde im Dienst der Zunftverwaltung unter die Lupe genommen hatten. Unbekümmert und mit sehr viel Wortwitz berichteten sie von diversen Highlights aus ihrem aktuellen literarischen Werk, dem Narrenblätte.

Festhalle verwandelt sich in einen Partytempel

Party Animals und heitere Episoden an einem Mädelsabend leiteten zur Schunkelrunde mit Tanzmusik über. Die tolle Stimmung verwandelte die Hallenlocation endgültig in einen Partytempel. Dieser gewährte, nachdem sich der Vorhang geöffnet hatte, im zweiten Teil einen heiteren Einblick in das Schlafzimmer von Paul und Hille alias Tobias Hauser und Eva Schleicher. Mit ihrem Dauchinger Bettgeflüster zogen sie die Aufmerksamkeit der fröhlich feiernden Gäste auf Anhieb auf sich.

Eva Schleicher und Tobias Hauser gewähren während ihrem Bettgeflüster einen Einblick in ihr Schlafzimmer. Foto: Rainer Bombardi

Es folgte ein umjubeltes Wasserballett eines Männerduos. „D’Wieber Chor“ unter der Leitung von Manuela Albicker, der Gesamtregisseurin des Bürgerballs, begeisterte mit seinen Liedern, die einmal mehr aufzeigten welche sängerische Qualität in der Zunft steckt.

Mit ihrem tänzerischen Potenzial brachte die Teufelszunft in der Folge die Halle zum Beben. Zuerst entführten die jungen Damen von Jazz & Fun ins Moulin Rouge, wo sie der Blütezeit der „Belle Epoque“ mit Lady Marmelade und Co. zu neuem Glanz verhalfen.

Männerballett entführt in den Orient

In unverwechselbarer Manier präsentierte sich das Männerballett d’Hennefeggler, das in diesem Jahr in den Orient entführte. Dort erlebte das Publikum, wie die Haremsdamen ihrem Sultan einen viel umjubelten Tanz aufführten.

Ein Stück Orient bringen die Haremsdamen von d’Hennefeggler nach Dauchingen mit. Foto: Rainer Bombardi

Zunftmeister Philipp Förg war die Erleichterung über den viel umjubelten Ablauf des Programms anzumerken, als er im Finale allen Akteuren und dem Publikum dankte.

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