Umzug in Wachendorf: Après-Ski und Hobby-Horsing

Mit dem Steckenpferd geht es elegant über die Hürde.
SteinmetzMit dabei war diesmal wieder der Musikverein Wachendorf, den es immer noch gibt. Zumindest im Aufbau: Einige Neulinge und Wiederaktivierte proben inzwischen regelmäßig. Zum Umzug gab es außerdem noch Verstärkung. Bei Anlässen im Dorf wie Fasnet, Volkstrauertag oder Prozessionen wollen sie wieder von sich hören lassen. Am Fasnetssamstag präsentierte sich die Kapelle mit Stimmungsmusik. Dem Beifall zufolge hat den Besuchern die Musik auch gut gefallen. „Rucki-Zucki“, Schunkelwalzer und andere traditionelle Fasnetshits hatte sie drauf.
Der Kindergarten stellte die größte Gruppe beim Umzug. Zwar fehlte der Schnee, aber die Kinder genossen es trotzdem, mit dem Schlitten auf der Straße zufahren. Der Wanderclub präsentierte die neue Trendsportart Hobby-Horsing. Mit Steckenpferden sprangen sie elegant und abwurflos über die Hürde.

Der Kindergarten ist mit dem Schlitten unterwegs.
Foto: SteinmetzBesucher mottogemäß kostümiert
Der Jugendclub war auf dem Sportlerball und feierte Party mit akrobatischen Einlagen. Eine Gastgruppe kam aus Mössingen: Die Filz-Hexa waren schon öfters in Wachendorf. „Uns gefallen die Fleckafasneten“, sagte eine von ihnen, und natürlich auch die schwäbische Toskana. Den Schluss machten die Riedholzhexen, Schmalzbettler und Allgaier der Wachendorfer Narrenzunft, die in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden ist.

Der Musikverein spielt wieder.
Foto: SteinmetzViele der Besucher waren mottogemäß kostümiert. Einige hatten den Trainingsanzug von vor 40 Jahren wieder aus dem Kleiderschrank geholt. Ein bisschen verblasst war er, aber immer noch eine Erinnerungsstück an die aktive Fußballerzeit.
Der Umzug startete am Rathaus und endete in der Mehrzweckhalle. Dort gab es noch Darbietungen auf der Bühne.