Fasnet in Tennenbronn
: So bebt das Narrendorf in Tennenbronn

Die Pfrieme-Stumpe und DJ Fazio freuten sich, sich einer gut gefüllten Festhalle gegenüber zu sehen und neben den einheimischen auch wieder zahlreiche Gastzünfte willkommen heißen zu dürfen. Dabei freuten sie sich besonders über Besuch aus der Schweiz.
Von
Annika Benner
Oberndorf
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Impressionen vom Narrendorf Tennenbronn.

Benner

Nachdem im vergangenen Jahr die Pfrieme-Stumpe im Nachbarland zu Gast waren, folgte jetzt die Häfa-Zunft Brittnau dem Ruf aus Tennenbronn.

„Schön, dass ihr den weiten Weg auf euch genommen habt“, fügte Moderator Udo Reinke hinzu. Zuvor war auch schon die eidgenössische Flagge neben der der ortsvertretenden Zünfte gehisst worden.

Stammgäste wie die St. Georgener Nest- und Weiherhexen, die Schramberger Finsterbach-Hexen, die Bettelweiber aus Burgberg, die Gauger Hexen aus Trossingen, die Ankele Hexen Schweighausen un weitere Zünfte erwiesen dem Narrendorf ebenfalls die Ehre.

Doch keine Begrüßung ist ohne den Aufmarsch der Gastgeber vollständig. Aufs Stichwort legte Fazio den Narrenmarsch auf und herbei kamen Erzknappen, Wurzelhexen, Ichbe Hexen, Linde-Wieble, Pfrieme-Stumpe, Kappelgoaschter und Berneckteufel. Verirrt oder nicht schlossen sich dem Ein- und Ausmarsch auch zwei Weiherhexen an.

Nachwuchs gefällt

Im Anschluss zeigte sich der jüngste Nachwuchs des Abends und der Pfrieme-Stumpe, „Step by Step“. In ihren gelben Shirts ging unter dem Motto „die Post ab“. Von den kleinen Paketzustellern wurde prompt eine Zugabe gefordert. „Fühlt sich gut an, nicht?“, schmunzelte Udo Reinke.

Im Laufe des Abends folgten viele weitere Showtanzgruppen. Eine glänzende, glamouröse Show lieferte DanceERZ mit „A little Party Never Killed Nobody“.

Mit Seegang verlief der Auftritt der Nachwuchsgruppe „The Next Witches“ der Wurzelhexen. Vorbereitet für dieses Manöver wurde die Gruppe von Manuela Kieninger und Nicole Jäger.

Kabbeln um die Barbie

Ein wahres Highlight war erneut das Männerballett der Erzknappen. Nach einer kurzen Fahrt per Surfboard zum Pool, kabbelten sich die Poolboys um die einzige Poolbarbie. Die von der Moderation erfragte Bewertung ergab unisono eine 10, wobei ein spöttischer Kommentar über den unbeholfensten Outfit-Wechsel aller Zeiten für die Zugabe nicht ausblieb.

Nicht zum ersten Mal gastierten Jumpin‘ the Next Generation vom Hardt im Narrendorf. Unter „We be Burnin‘“ heizten sie die Stimmung weiter an.

Noch ein Männerballett

Außerdem präsentierte sich die Konkurrenz – ein weiteres Männerballett, aufgestellt von den Wurzelhexen. Nicht nur ihre Leitung, Susi und Saskia, waren überzeugt, dass die „Wild Roots“ es mindestens ebenso gut können.

Zu sportlicher Bestform liefen auch Shoguna auf, in Trikots und mit einem American Football, wurde der Superbowl in die Halle geholt.

Einen weiteren Auftritt ließen sich auch die diesjährigen Jubilare, die Ichbe Hexen nicht nehmen. Sie eroberten Bühne und Herzen in Jeansshorts und Latzhosen.

Den krönenden Abschluss oder das Race to the Top machten die Tänzerinnen von One2Step der Pfrieme-Stumpe als Formel-1-Pilotinnen, die es nach einem schnellen Boxenstopp zum Reifenwechsel als erste über die Ziellinie schafften. ren Showtanzgruppen betreut.

Alcaputtis sorgen für Party

Doch damit war der Partygipfel noch nicht erreicht. Denn in Tennenbronn weiß ein jeder, ohne die Klänge der Alcaputti ist es kein Fest. Die Musiker mobilisierten den ganzen Saal, bevölkerten Tische und Bänke ehe Bass und Rhythmus alles und jeden zum Schwingen brachten.

Verdacht auf K.o.Tropfen

Einzig der Verdacht auf K.o- Tropfen überschattete das Event. Mehrfach ergingen Warnungen wachsam zu sein. Aufgrund des Verdachts ermittelte auch die Polizei vor Ort. Ob es tatsächlich zu einem Vorfall gekommen war, konnte bislang weder bestätigt noch dementiert werden.

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