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Wolfach "Ich bin einer, der mit allem kann"

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Am kommenden Sonntag stellt sich Hannes Rümmele als neuer Pfarrer der Seelsorgeeinheit "An Wolf und Kinzig" im Gottesdienst vor. Seien Investitur durch Dekan Matthias Bürkle findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Christine Störr

Hannes Rümmele wird am Sonntag als neuer Pfarrer der Seelsorgeeinheit "An Wolf und Kinzig" seinen ersten Gottesdienst in der St. Laurentius-Kirche halten. Nach der Messe wird das persönliche Kennenlernen im Rahmen eines Empfangs ermöglicht.

Mittleres Kinzig- und Wolftal. "Wolfach erinnert mich ein Stück weit an meine Heimat Schönau im Schwarzwald", erzählt Pfarrer Hannes Rümmele, der künftig für etwa 5222 Katholiken in den Gemeinden Wolfach, Kirnbach, Oberwolfach und St. Roman zuständig sein wird. Er habe für sich gespürt: "Das ist es!" Also habe er sich zum Ende seiner Vikar-Zeit auf die freie Stelle in Wolfach beworben und freue sich jetzt auf Gespräche mit den Menschen, das Kennenlernen von Bedürfnissen und das Entwickeln von Projekten.

"Ich bin einer, der mit allem kann", umreißt Rümmele seine Einstellung und spezifiziert: "Vom feierlichen Hochamt mit lateinisch gesungener Messe des Kirchenchors bis hin zur Techno-Messe ist für mich alles vorstellbar." Was in der Kirche alles seinen Platz haben könne, habe er während der Ausbildung in seinem römischen Jahr kennen gelernt.

Und dann erzählt der 34-jährige Pfarrer aus seinem Leben, das 1981 in Schönau im Schwarzwald begann. Dort aufgewachsen und zur Schule gegangen, absolvierte er die Hauptschule und Werkrealschule, bevor er den Sprung ans Wirtschaftsgymnasium nach Lörrach schaffte. "Das war eine harte und prägende Zeit, aber irgendwie habe ich das Abitur geschafft", blickt er lachend zurück.

Der anschließende Zivildienst im Schönauer Krankenhaus sei untrennbar mit dem priesterlichen Werdegang verbunden. "Dort habe ich mit Schwestern aus Hegne zusammen gearbeitet, die mich in ihrer ganzen Haltung und Lebensauffassung stark beeindruckt haben." Durch den Heimatpfarrer Leibach und einen Großonkel mütterlicherseits, der ebenfalls Pfarrer war, habe Rümmele erfahren, wie ein geistliches Leben glücken könne.

Also habe er sich nach dem Zivildienst am Freiburger Collegium Borromaenum ins Priesterseminar eingeschrieben und 2002 mit der Ausbildung begonnen. Es folgte das vorbereitende Jahr als Hinführung auf ein geistliches Leben, die Bibelschule in Assisi und Rom, das zweijährige Studium bis zum Vordiplom mitsamt entsprechendem Praktikum in Baden-Baden Oos. Danach habe er sein Auslandjahr in Rom absolviert und habe schließlich den Rest des Studiums bis zum Abschluss mit Diplom 2009 in Freiburg absolviert.

"Danach ging es zur weiteren Ausbildung ins Münster nach Villingen, wo ich im Juni 2010 die Diakonenweihe erhielt", blickt der Pfarrer zurück. Dort sei er bis zur Priesterweihe am 15. Mai 2011 geblieben und habe anschließend Ferienvertretungen in Villingen und Offenburg übernommen. Wie es für junge Priester üblich ist, schlossen sich fünf Jahre des Lernens als Vikar in Hechingen und der Seelsorgeeinheit Schutterwald an.

"Das war eine spannende Zeit", resümiert Rümmele und meint: "Jetzt bin ich froh, in Wolfach angekommen zu sein." Nach den Jahren des Lernens und Unterwegsseins sei er über den Personalausweis bereits Wolfacher.

"Hier habe ich ein Zuhause gefunden", sagt er. Die Gläubigen der Seelsorgeeinheit will er künftig zur Spurensuche einladen. "Wo hinterlässt Jesus Spuren in meinem Leben, wo kann ich ihn in mein Leben hineinheben", sei die zentrale Frage, der er mit den Gemeindemitgliedern auf dem künftigen gemeinsamen Weg nachgehen möchte.

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