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Wolfach "Für uns hat sich nichts geändert"

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Foto: Schwarzwälder Bote

Wolfach - Die Volksbank in der Ortenau und die Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau führen Sondierungsgespräche, die wohl langfristig in einer Fusion münden. Beide Institute befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Volksbank Mittlerer Schwarzwald.

Wie Vorstandsvorsitzender Martin Heinzmann unsere Redaktion auf Anfrage informiert, ist die Volksbank Mittlerer Schwarzwald nicht in diese Pläne miteingebunden und soll weiterhin selbstständig bleiben.

Die Volksbank in der Ortenau mit Sitz in Offenburg und die Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau in Villingen gaben am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt, dass "sie ihre Kräfte bündeln und sich zusammenschließen" wollen (wir berichteten).

Beide Banken, die nach eigenen Angaben zu den größten Genossenschaftsbanken in Baden-Württemberg zählen, "haben eine vergleichbare Geschäftsausrichtung, sind wirtschaftlich erfolgreich und verfügen über eine stabile Vermögensbasis". Am 21. Januar 2020 haben die Aufsichtsräte beider Banken die Vorstände beauftragt, einen Zusammenschluss der beiden Banken zu sondieren.

Bei positivem Verlauf der Gespräche sollen die notwendigen Vorbereitungen für eine Fusion im Jahr 2020 getroffen werden. Ziel ist es, die Sondierungsgespräche im März abzuschließen.

Wie Martin Heinzmann auf Nachfrage unserer Redaktion berichtet, sei der Vorstand der Volksbank Mittlerer Schwarzwald am vergangenen Mittwoch persönlich von Markus Dauber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Ortenau, über die anstehenden Sondierungsgespräche informiert worden. Mit beiden Banken und allen umliegenden Nachbargenossenschaften sei das Geldinstitut mit Sitz in Wolfach generell "im Rahmen eines allgemeinen Meinungs- und Informationsaustausches" in einem "engen und vertrauensvollen Kontakt", so Heinzmann.

Die Geschäftsgebiete der beiden Fusionspartner liegen östlich und westlich der Volksbank Mittlerer Schwarzwald. Wie reagiert nun das hiesige Geldinstitut auf die mögliche Fusion? "Die unmittelbare Nachbarschaft hat ja auch vor einer möglichen Fusion schon bestanden. Somit hat sich für uns und unser erfolgreiches – auf die Region fokussiertes – Geschäftsmodell nichts geändert. Wir arbeiten weiter konsequent an der Umsetzung unseres eigenen strategischen Zielbilds in einem dynamischen und herausfordernden Umfeld", erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Die Volksbank Mittlerer Schwarzwald belegt laut Heinzmann derzeit – gemessen an der Bilanzsumme – Platz 218 von 873 Genossenschaftsbanken und verfügt somit über die notwendige Größe und noch viel wichtiger über die wirtschaftliche Stärke, die Herausforderungen der Zukunft eigeninitiativ zu gestalten. Auf die Frage, wie die Volksbank Mittlerer Schwarzwald die Sondierungsgespräche zwischen Offenburg und Villingen beurteilt, teilt Heinzmann auf Anfrage mit: "Die geschäftspolitische Entscheidung zur Aufnahme von Sondierungsgesprächen liegt einzig und allein im Verantwortungsbereich der beiden beteiligten Banken und kann somit von uns nicht bewertet werden."

Die Volksbank Mittlerer Schwarzwald hat ein Verbreitungsgebiet von Alpirsbach im Norden bis Furtwangen im Süden und von Haslach bis Schiltach. Diese Bank entstand im Jahr 2017 aus der Fusion der Volksbank Kinzigtal und Volksbank Triberg.

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