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Steinach Steinacher wollen Mitfahrbänkle

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In Oberwolfach kommt das Projekt "Mitfahrbänkle" sehr gut an. Die Gemeinderäte in der Raumschaft Haslach befassen sich derzeit mit der Einrichtung dieses Angebots. Foto: Beule Foto: Schwarzwälder Bote

Steinach. Der Steinacher Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am Montagabend positiv für das Projekt "Mitfahrbänkle" ausgesprochen. Wie berichtet, arbeiten die Kommunen der Raumschaft Haslach derzeit an einem gemeinsamen Konzept.

Bürgermeister Nicolai Bischler erinnerte eingangs daran, dass das Projekt im Rahmen des Klimaschutzkonzepts der Gemeinde priorisiert wurde. Erfahrungen aus dem Harmersbachtal zeigten, dass die Kosten für eine Bank bei circa 500 Euro plus Aufwand für das Schild liegen, so Bischler.

Am Montag ging es zunächst um den Grundsatzbeschluss. Über Standorte, Design und Ausführung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Bänke sollen in der Raumschaft einheitlich erkennbar sein. Ein einheitliches Erkennungsbild im gesamten Tal zu erreichen, wie Björn Krugielka (FW) vorschlug, wird laut Bischler aber schwierig: Die bisher aufgestellten Bänke unterscheiden sich bereits; so sind die im Schuttertal regenbogenfarben, im Harmersbachtal hellgrün, in Oberwolfach rot und in Wolfach blau.

Xaver Rockenstein (FW) wollte wissen, warum die Bänke nicht im Umfeld von Bushaltestellen aufgestellt werden können. Bischler meinte, die Bänke sollten ganz klar keine Konkurrenz zum bestehenden ÖPNV sein. Der Aufstellungsort sende in der Hinsicht ein klares Signal. Gregor Uhl (FW) sah das Ganze zudem recht pragmatisch: "Wenn jemand in einer Bushaltestelle sitzt, denkt ein Vorbeifahrender doch eher, dass diese Person auf einen Bus wartet und nimmt sie nicht mit."

Die Frage nach der Registrierung für mögliche Fahrer sahen die Steinacher Räte mehrheitlich positiv. Während "der Trend in der Raumschaft insgesamt eher dagegen geht" (Bischler), hielten die Steinacher sie eher für sinnvoll. "Damit ist eine kleine Sicherheit eingebaut", meinte beispielsweise Hans-Jörg Gstädtner (CDU). Alexander Kern (CDU) Krugielka und Hendrika Schachner (FW) äußerten sich ähnlich.

Schachner wollte allerdings wissen, ob eine Registrierung mit Kosten verbunden sei. "Die kämen, wenn, dann auf die Gemeinde zu", informierte Bischler. Krugielka warf ein, dass diese überschaubar sein dürften. Günter Schmidt (FW) meinte, er hielte die Registrierung für unnötig. Er habe zwar nichts dagegen, aber im Grunde brauche es sie nicht.

Christine Haas-Matt (FW) gab in der Diskussion außerdem zu verstehen, dass die Bänke "geschickt beworben werden sollten, um möglichen Nutzern die Hemmschwelle zu nehmen".

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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