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Steinach "Ich sehe richtig großes Potenzial"

Von

Von Lars Reutter

Steinach. Die Neujahrsansprache in Steinach ist dieses Jahr ausgefallen. Daher hat sich der SchwaBo mit Frank Edelmann über die anstehenden Themen und Projekte unterhalten. Dabei wird klar: Der Rathauschef hat zusammen mit den Bürgern viel vor.

Im SchwaBo-Interview sprach Edelmann bereits über seine Vorstellungen für das interkommunale Gewerbegebiet. Im Nachgang hat er nun noch ins Spiel gebracht, dass man die Konditionen innerhalb des Zweckverbands neu verhandeln könnte. "Wir stehen da ganz am Anfang. Mir war es ein Anliegen, mit der Bürgerinitiative (BI) darüber zu reden, wo wir wirklich auseinander liegen. Und wenn die BI vor allem die Bedingungen des Interkom I als Grundlage für das Interkom II ablehnt (Stichwort: "faire Lasten-Nutzen-Verteilung"), habe ich Gespräch angeboten", schreibt er auf Anfrage des SchwaBo. "Wenn man jetzt anerkennt, was kommunal überhaupt möglich ist, findet man unter Umständen den gemeinsamen Weg zum Interkom II. Und dann reden wir eben auch über die Konditionen."

Auf Anregungen der Bürger ist Edelmann und der Gemeinderat bereits zuvor vor allem beim Antrag zum Landessanierungsprogramm eingegangen. "Beim Landessanierungsprogramm wurde wir ja als Musterkommune auserkoren. Einige Gemeinden wollen uns da jetzt kopieren", freut sich der Bürgermeister noch heute über die Aufnahme in das Programm.

Doch wie soll es in Sachen Neugestaltung der Ortsmitte nun weitergehen? In diesen Jahr ist vor allem die Planung der einzelnen Vorhaben vorgesehen. Wobei Edelmann trotz der schwierigen Verkehrsverhältnisse am Adlerplatz die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben will, dass dort noch in diesem Jahr ein Spatenstich erfolgen kann. Dort sei im Kleinen schnell etwas zu verändern, aber eine grundsätzliche Umgestaltung der dortigen Verhältnisse sehr schwierig. Daher werde man wohl nicht stark zum Bauen kommen, zumal man viele Beteiligten an einen Tisch bringen und alle möglichen Auswirkungen berücksichtigen müsse. "Die Ideen, die die Bürger da hatten, finde ich nach wie vor super", gibt der Bürgermeister zu verstehen, dass er sich an diesen orientieren möchte.

Am Ende des Prozesses solle der Fahrzeugverkehr dann zurückgedrängt sein, so dass man sich in der Steinacher Ortsmitte als Fußgänger und auch als Radfahrer richtig wohlfühlen kann und schöne Feste gefeiert werden können. "Ich sehe da richtig gutes Potenzial. Das kann richtig toll werden."

Voraussetzung hierfür seien auch weiter gut sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen, die auch schon die Freibadsanierung ermöglicht hätten. Hierbei seien beispielsweise 2013 aus dem Interkom-Gebiet knapp 100 000 Euro an die Gemeinde geflossen (gesamte Gewerbesteuer 2013: 1,1 Millionen Euro).

Ein weiteres großes Thema ist natürlich der Hochwasserschutz. Über den Standort des Rückhaltebeckens soll in der Gemeinderatssitzung am Montag, 9. Februar, gesprochen werden.

Hier fanden laut Edelmann sehr gute Gespräche mit dem Tennisclub statt, dessen Plätze eventuell weichen müssen. "Ich bin dem Tennisclub wirklich dankbar, dass sie völlig auf Sachebene mit uns sprechen, die Notwendigkeit anerkennen, dass die Plätze gegebenenfalls weg müssen und nur einen adäquaten Ersatz wollen", freut sich Edelmann über die "saubere Diskussion". Die Pläne für alternative Standorte will er nun dem Gemeinderat präsentieren. Wobei er hofft, dass die Diskussion dann nicht um mögliche andere Betroffenheiten geht, sondern weiter auf der Basis der Notwendigkeit eines guten Hochwasserschutzes entschieden wird. "Die Planung und der Bau werden dann eine richtig große sportliche Herausforderung".

Ansonsten stehen natürlich unter anderem weiterhin auf der Agenda die bekannten Projekte der Sanierung der L 103 und des Ausbaus der Ortsdurchfahrt, die Restaurierung der Schneekapelle, die Ermöglichung eines Zugang des barrierefreien Bahnhofs, der Dorfladen Welschensteinach, die Gründung des Netzwerks "Soziales Steinach" mit der Caritas (wir werden noch berichten) sowie die Straßensanierung im Außenbereich und natürlich der Windradbau auf dem Kambacher Eck sowie die "große Herausforderung der Rathaussanierung", zählt Edelmann ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Vorhaben auf. Bei der Rathaussanierung sollen dann spätestens im Oktober/November erste fertige Pläne vorliegen. "Hier wird Mut gefragt sein, aber ich habe davor auch Respekt", sagt der Rathauschef zum Projekt, das zwischen einer und fünf Millionen Euro kosten könnte.

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Lisa Kleinberger

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