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Steinach Gemeinsam proben für den Ernstfall

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Für die Zuschauer stand bei der Raumschaftsübung die Rettung der Personen, die an einem fiktiven Unfall beteiligt waren, im Mittelpunkt des Interesses. Die Übung fand bei der Firma Paschal in Steinfach statt. Foto: Störr

Steinach - Ein groß angelegtes Szenario und Sonnenschein haben viele Zuschauer am Samstag zur Raumschaftsübung in Steinach gelockt. Als Objekt wurde die Firma Paschal ausgesucht. Parallel ereignete sich ein fiktiver Verkehrsunfall.

Im Vorfeld erklärte Steinachs Kommandant Clemens Neumaier den Bürgermeistern, Kommandanten und Ehrenkommandanten sowie Kreisbrandmeister Bernhard Frei die Übungsannahme: "Durch einen Fräser-Bruch an einer CNC-Fräsmaschine kommt es zur Funkenbildung, die zu einem Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung in der Produktionshalle führt." Dass dieses Szenario gar nicht so weit her geholt war, belegte er mit Beispielen. "Infolge einer Durchzündung in der Absauganlage kommt es in der Absauganlage und dem Spänensilo zum Brand, Personen werden vermisst", erklärte Neumaier. Aufgrund der Unachtsamkeit eines Autofahrers sei es beim Bürogebäude außerdem zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Für Einsatzleiter Markus Decker galt es, mit Eintreffen bei der Firma Paschal zunächst die Infos an der Brandmeldeanlage auszuwerten und die Lage einzuschätzen. Laut Alarm-Ausrück-Ordnung waren zunächst die Feuerwehren Steinach mit Abteilung Welschensteinach und Hausach mit Drehleiter alarmiert worden.

Doch schnell war klar: Das reicht nicht aus. Also wurden die Feuerwehren der Raumschaft Haslach und das Steinacher DRK nachalarmiert sowie die "Führungsgruppe Kinzigtal" um Christian Keller angefordert. Deren Aufgabe besteht darin, im Ernstfall beispielsweise in der Koordination nachrückender Kräfte oder der Dokumentation des Einsatzes, was im Fall eines Personenschadens von größter Wichtigkeit ist, zu helfen.

"Im Ernstfall sind wir Ansprechpartner für sämtliche Hilfsorganisationen, den Kreisbrandmeister oder die Presse", erklärt Keller. Der Einsatz werde von der Führungsgruppe im Gesamten beobachtet und anhand von Plänen visualisiert – im Ernstfall sage ein Schaubild schnell sehr viel mehr, als Worte es könnten.

Für 102 Feuerwehrleute hieß es derweil, Personen aus dem Gebäude und Fahrzeug zu retten, die Wasserversorgung aufzubauen, den Großbrand zu löschen und ihre Schlagkraft zu beweisen. Nachdem die Zuschauer aus Sicherheitsgründen das Gelände nicht betreten durften, stand für sie die Rettung der beiden Personen, die im Unfall verwickelt warem, im Mittelpunkt des Interesses. Zunächst verschafften sich die Feuerwehrleute einen Zugang in den Innenraum des Fahrzeugs. Mit Spreizer, Rettungsschere und hydraulischem Heber wurden die eingeklemmten Verletzten schließlich aus dem Fahrzeug befreit und den 15 Helfern des DRK um Einsatzleiter Werner Räpple übergeben. Auf deren Verbandsplatz ging es hoch her, als die insgesamt acht Übungs-Verletzten erstversorgt wurden.

 
 

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Lisa Kleinberger

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