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Steinach Der neue Glanz ist schon zu erahnen

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Die Gemeinderäte begutachten den Ratssaal, der jetzt noch eine Baustelle ist. Im Dezember soll er fertig sein. Foto: Lübke Foto: Schwarzwälder Bote

Auf drei Stockwerken soll das sanierte Rathaus in Steinach für die Gemeindeverwaltung schon bald bezugsfertig sein. Architekt Thomas Kopf hat dem Rat einen Einblick in die Baustelle gewährt.

Steinach. "Nicht wiederzuerkennen", staunte ein Ratsmitglied am vergangenen Dienstag, als Kopf, vom gleichnamigen beauftragten Architekturbüro, die Räume des Rathauses zeigte.

Von außen sind die Baumaßnahmen schon deutlich zu sehen, das ganze Gebäude ist mit Gerüsten umhüllt. Die Innenansicht deutet zum jetzigen Zeitpunkt auch nur entfernt darauf hin, dass an diesem Ort bald die politischen Entscheidungen der Gemeinde diskutiert werden. Die neuen Dimensionen im Innenraum sind allerdings schon zu sehen und weckten das Interesse der Baustellenbesucher.

Ämter sind nur durch Glaswand getrennt

Im Erdgeschoss sei der neue Eingangsbereich nicht pompös. "Wenn man den Winkel von früher im Auge hat, ist das hier aber eine riesige geometrische, räumliche Aufwertung", erklärt Kopf.

Moderne Fliesen werden noch verlegt. Auch die behindertengerechte Toilette wird nah am Eingang eingerichtet. Zudem soll die Tourist-Information im Erdgeschoss Platz finden.

Anschließend zeigte Kopf die Orte, in die, nach dem geplanten Ende der Sanierung am 6. Dezember, einige Ämter einziehen sollen. Bauhof, Archiv und Ordnungsamt werden dann, nur durch eine Glasfassade räumlich voneinander getrennt, im Erdgeschoss zu finden sein.

Dort entsteht auch ein größerer Besprechungsraum, in dem mehrere Besucher zusammen empfangen werden können. "Ich glaube schon, dass der Raum in hoher Frequenz genutzt wird", vermutet Kopf.

Nachfolgend wurde die Besichtigung im zweiten Stock fortgeführt. Dort wird das Zentralarchiv, als einziger Bereich des Rathauses, nicht barrierefrei sein. Das Büro von Bürgermeister Nicolai Bischler ist aber im zweiten Stock zukünftig ohne Einschränkungen zu erreichen.

Im dritten Stock werden Steinacher Bürger nach Fertigstellung der Baumaßnahme das Personalamt und ein Büro für allerhand Prüfangelegenheiten finden. Zudem zeigte Kopf den entstehenden Sozialraum. Ein großes Loch in der Wand war dort kaum zu übersehen. "Wir warten noch auf eine große Eckscheibe. Die hat eine längere Lieferzeit", erklärte der Bauplaner. Ganz oben im Rathaus findet sich auch der wohl wichtigste Raum. Die Gemeinderatssitzungen sollen 2020 im sanierten Ratssaal stattfinden.

Noch zeigt die Perspektive vom geplanten Sitzplatz des Bürgermeisters nur viele Kabel und viel Baustaub. Der neue Saal soll aber schon bald einige Vorteile mit sich bringen. "Von der Akustik her sollten die Ratsmitglieder ohne Mikro gut zu hören sein. Zudem haben wir die Möglichkeit, neben einer Beamer-Wand auch einen Fernseher zu installieren", so Kopf. Gäste können dann zukünftig auf einem Podium der Sitzung beiwohnen. Die Gemeinderäte nahmen ihre Eindrücke der Besichtigung mit in die anschließende Ratssitzung in der nahe gelegenen Georg-Schöner-Schule.

Derzeit nutzt die Gemeinde ein provisorisches Gebäude als Ausweichslösung für das Rathaus. Am Schmutzigen Donnerstag kamen dieses Jahr auch die Narren dorthin zu Besuch. Es fanden allerdings kaum alle Platz. Im sanierten Rathaus wird das anders sein.

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