Kurz vor Ostern gab es im Wolfacher Stadtkern ein breites Programm für Groß und Klein: etwa mit einer Event-Bühne, einer Kleintierschau und einem Vorlesezelt. Die Stadt und das Gewerbe waren beim Familiensonntag ebenfalls mit Angeboten dabei.
Richtig viel los war am Sonntag in der Wolfacher Innenstadt beim vom „Forum Wolfach“ veranstalteten Familienspaß rund ums Osterei: Vom Kinderflohmarkt mit Hüpfburg und Kuchenstand im Schlosshof über die Bühne vorm Rathaus, dem Riesen-Osterei mit Kleintierschau bis zum geschmückten Stadtbrunnen war einiges geboten.
Auch kulturell gab es bei den verschiedenen über die Stadt verteilten Attraktionen und Aktivitäten einiges zu erleben: etwa ein „Lesezentrum“ mit dem vom Patenverein „Kinderlachen“ initiierten Bücherflohmarkt im Ladengeschäft von Familie Neef. Dazu gab es direkt vor dem Geschäft ein Vorlesezelt mit Barbara Dorn und Barbara Oliva vom Team der Katholischen Öffentlichen Bücherei Wolfach.
Auf der Bühne begeisterten unter anderem die Kleine Kurrende aus Kirnbach und die „Schmider“-Chöre der Herlinsbachschule mit ihren Lehrkräften Michael Schmider und Sabrina Schätzle: Für den Lehrer „alter Schule“ hatten die Kinder auch noch ein Frühlingsgedicht auswendig gelernt und im Team vorgetragen.
Nach dem „Stress“ im letzten Jahr verlebte der Osterhase einen ruhigen Nachmittag und verteilte dezentral auf der Hauptstraße Schoko-Osterhasen und gefärbte Eier. Die Eierproduktion selbst fand wie die Fertigung der schönen Osterbilder unter Anleitung der KJG Wolfach vor dem Stadtbrunnen statt und regte viele Kinder zum Mitmachen an.
Silke Jehle-Sattler und Maria Künstle vom „Forum Zukunft“ zeigten sich hoch zufrieden mit dem Tag, denn es konnten mit dem „familienfreundlichen Wolfach“ und der „Innenstadtbelebung“ durch das Fest gleich zwei Hauptziele der ehrenamtlichen Gruppe erreicht werden.
Als „Trittbrettfahrer“ hatten die Stadt und der Gewerbeverein die Chance für Synergien genutzt die Veranstaltung um einen verkaufsoffenen Sonntag und den Kreativmarkt erweitert. Ein Blickfang in der Hauptstraße war auch der in Offenburg stationierte „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes Südbaden (siehe Info), der dieser Tage seinen einjährigen Geburtstag feiern konnte. Im oberen Kinzigtal ist das Angebot für Schwerstkranke laut Aussage der Wolfacherin Helga Schmid und Claudia Hagenacker-Bello vom ASB Südbaden noch nicht so bekannt, aber dieser Umstand könnte sich mit dem Familiensonntag in Wolfach nun geändert haben.
Wünschewagen
Sterbenskranke Menschen an ihren Lieblingsort bringen, etwa um noch ein letztes Mal das Meer zu sehen oder einen Delfin zu streicheln: das ist das Ziel der „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bunds. Einer der drei Wagen im Land ist für die Region Südbaden zuständig und in Offenburg stationiert. Schwerstkranke oder ihre Angehörigen können auf www.wuenschewagen.de eine Wunschanfrage stellen.