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Mühlenbach So viele Anmeldungen wie seit 20 Jahren nicht

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Nur noch 40 Prozent der Hauptschüler kommen aus Mühlenbach selbst. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Mühlenbach (stö). Die Mühlenbacher Heinrich-König-Schule steht gut da, im kommenden Schuljahr werden 90 Hauptschüler dort unterrichtet. Während der Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeisterin Helga Wössner stellvertretend über die Zahlen.

"Unsere Schule ist zukunftsfähig, die Hauptschule steht gesund da, wir hatten noch nie so viele Hauptschüler wie im kommenden Schuljahr", schickte die Bürgermeisterin voraus. Schulleiter Stefan Benz hatte seine Teilnahme an der Sitzung krankheitsbedingt absagen müssen. Für die künftige fünfte Klasse würden aktuell 20 Anmeldungen vorliegen, womit die meisten Fünftklässler seit über 20 Jahren gezählt werden. "Damit kann die Hauptschule weiter geführt werden", betonte Helga Wössner.

Dass sich vermehrt Schüler aus umliegenden Gemeinden anmelden würden, hätte auch gesellschaftliche Hintergründe. Waren 2006 noch alle Hauptschüler aus Mühlenbach, änderte sich das seit der Zusammenlegung mit Hofstetten im Schuljahr 2018 deutlich. Nur noch 40 Prozent der Schüler kamen aus den beiden kleinen Gemeinden, Tendenz abnehmend. Im Schuljahr 2020 kommen nur noch ein Viertel der Schüler aus Mühlenbach und Hofstetten, drei Viertel der Schüler stammen aus den Umlandgemeinden. "Die Hauptschule hat ein besonderes Konzept zur Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten. Dass dieses Konzept funktioniert, hat sich in der Corona-Krise gezeigt", erklärte die Bürgermeisterin.

Neben den Abschluss-Schülern werden nach Pfingsten auch die übrigen Schüler der Klassen eins bis acht im rollierenden System an vier Tagen in der Woche unterrichtet. "Ab dem 15. Juni werden die Neuntklässler in der Gemeindehalle umziehen und dort ihre Prüfungen schreiben", informierte Wössner. In den Pfingstferien werde eine Notbetreuung angeboten, ab Juli würden der Kindergarten und die Schule in den Normal-Betrieb wechseln. "Wie das funktionieren kann, muss geschaut werden", hielt sie sich noch vage.

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