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Mittleres Kinzigtal Freibad-Saison endet am Wochenende

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Rutschen, Springen oder einfach Bahnen ziehen: Das Haslacher Freibad hat für Jeden etwas zu bieten. (Archivfoto) Foto: Weimer

Mittleres Kinzigtal - Die Sommersaison geht auch in den Freibädern zu Ende. Wie ist sie gelaufen? Der Schwarzwälder Bote hat sich umgehört.

Der Super-Sommer 2018 ist bei den Freibädern in der Region kaum zu toppen gewesen. Trotzdem können sich die Zahlen der Freibäder, die teils erst in den kommenden Tagen schließen (siehe Infokasten) sehen lassen. Haslach: Keine größeren Zwischenfälle vermelden die Haslacher Stadtwerke, die das dortige Freibad betreiben. "Es war eine wirklich ruhige Saison. Bislang ohne größere Unfälle und ohne Ausschreitungen", antwortet Hans-Peter Falk (Kaufmännischer Leiter) auf die Anfrage unserer Redaktion. Im Vergleich zum Vorjahr (circa 131.000) hat die Besucherzahl zwar abgenommen (2019: circa 104 .700), das bedeutet an den einzelnen Öffnungstagen aber trotzdem eine Menge: Der 30. Juni ist mit 4200 Besuchern der stärkste Tag in diesem Jahr gewesen. Woher genau die Badegäste kommen, wird in Haslach nicht erfasst.

Die Eintrittspreise sind zuletzt 2014 erhöht worden. Ob sie sich zur Saison 2020 ändern werden, ist laut Falk noch nicht geklärt. Ebensowenig ist klar, ob für 2020 größere Investitionen geplant sind. Das könnte im Zuge der anstehenden Sportplatzsanierung geschehen, meint Falk. Spruchreif ist da allerdings noch nichts.

Hofstetten: Die Besucherzahlen in Hofstetten werden laut Bürgermeister Martin Aßmuth nicht erfasst, da die Gemeinde über kein elektronisches Kassensystem verfügt. "Der Großteil unserer Badegäste besitzt außerdem eine Dauer- oder Jahreskarte", führt Aßmuth aus. Über den Daumen gepeilt sei die Gemeinde Hofstetten aber mit der Saison 2019 zufrieden, auch wenn 2018 besser gelaufen sei.. "An Top-Tagen hatten wir 500 bis 600 Besucher." Es habe keine medizinischen Vorfälle und auch der Bademeister habe nicht rettend eingreifen müssen.

Moralische Gründe verbannen Nestlé-Eis

Wie berichtet, hatte die Gemeinde Hofstetten aus moralischen Beweggründen Nestlé-Eis aus ihrem Schwimmbad verbannt. Ab dieser Saison verkauft sie das regionale Hof-Eis. Ein Stieleis von Demeter ergänzt das Angebot. "Das ist sehr gut angenommen worden", freut sich der Bürgermeister. "Die vergangene Schwimmbad-Saison hat mich in unseren Entschluss bestärkt."

Steinach: Als "ganz entspannt und ruhig" beschreibt Jens Lottes, Betriebsleiter des Freibads in Steinach, die Saison. Bei rund 66 000 Besuchern habe es keine größeren Vorkommnisse gegeben – mal abgesehen vom "Üblichen" wie Pflaster-Kleben und Wespenstiche-Kühlen. Anfangs sei es zwar etwas schleppend losgegangen – am 29. Mai seien gerade einmal 68 Besucher da gewesen – aber ab Mitte Juni sei die Saison auch dank der Besucher des Campingplatzes gut angelaufen. Drei Veranstaltungen, das Mondscheinschwimmen im Juli, das DLRG-Fest im Juni und die Aqua-Fitness-Kurse von "Gesundes Kinzigtal", hätten ihr übriges getan. Nun stehen die üblichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an, so Lottes. Hornberg: "Im Vergleich zu 2018 sind in diesem Jahr 100 Gäste mehr ins Freibad gekommen", freut sich Yvonne Doßwald von der Tourist-Information Hornberg. Insgesamt kamen 32 700 Besucher. "Es gab wieder nur Lob für uns. Die Badegäste waren sehr zufrieden", berichtet Doßwald. Gerade die Schwimmkurse waren ein Erfolg. Ursprünglich waren drei Kurse geplant. Aufgrund der großen Nachfrage wurde noch ein weiterer angeboten. Auch Aqua-Gymnastik, das "Zwölf-Stunden-Schwimmen" und das Freibadfest gehörten zu den Veranstaltungen.

Lange können Schwimmer die hiesigen Freibäder nicht mehr genießen: Die letzten schließen am Wochenende.

In Haslach und Hofstetten ist der kommende Sonntag, 15. September, der letzte Badetag. Ab Montag bleiben die Türen dort geschlossen.

Das Steinacher und das Hornberger Freibad haben ihre Saison bereits beendet. Das Hausacher Freibad ist – ebenso wie das dortige Ganzjahresbad – aktuell noch eine Großbaustelle und stand in der gesamten Saison nicht zur Verfügung.

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