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Mittleres Kinzigtal Coronavirus: Noch sind die Supermarkt-Regale voll

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Schon vor dem Drogeriemarkt zeigt eine Tafel an, welche Produkte verfügbar sind. Foto: Reinhard

Mittleres Kinzigtal - In Corona-Zeiten wird der Einkauf von Lebensmitteln zum Spießrutenlauf: Nur niemanden begegnen, möglichst wenig Zeit verlieren und am besten bargeldlos zahlen. Doch wie gehen die Märkte im Kinzigtal mit der aktuellen Situation um?

Bei einigen Supermärkten sind die Regeln strenger, andere belassen es bei Ratschlägen, den Mindestabstand einzuhalten. Der Schwarzwälder Bote hat sich stichprobenartig in einigen Märkten umgeschaut.

Zugang nur mit Einkaufswagen: Viele Kunden betreten den Edeka-Markt in Wolfach erst, nachdem sie die Aufsteller vor dem Eingang gelesen haben. Dieser weist sie darauf hin, dass sie den Markt nur mit Einkaufswagen betreten dürfen. Konkret heißt das: Im Markt dürfen nur so viele Kunden gleichzeitig sein, wie es Einkaufswagen gibt. Und die Wagen sind deutlich ausgedünnt. Im Gebäude fallen immer wieder die Markierungen auf dem Boden auf, die daran erinnern, immer genügend Abstand zu halten – auch auf Schildern erfolgt der Hinweis immer wieder. Einige Kunden schützen sich mit Masken oder Handschuhe, doch das ist eher die Ausnahme. Im Kassenbereich finden sich Abstandsmarkierungen und die Kassiererinnen tragen Handschuhe. Um sie herum ist eine Trennwand aus Plexiglas aufgebaut. Das Bargeld kommt in eine Plastikschüssel und nicht direkt in die Hand der Kassiererin.

Freundlich formulierte Ratschläge: Im Gutacher Norma-Markt sieht die Situation noch anders aus. Freundlich formulierte Schilder weisen den Kunden am Eingang darauf hin, dass der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten ist und an der Kasse am besten bargeldlos gezahlt werden sollte. Im Markt selbst gibt es keine Hinweisschilder – aber die Kunden sind auch so vorsichtig. An der Kasse warten die obligatorischen Abstandsmarkierungen und die Kassiererin ist mit Handschuhen und durch eine Plexiglasscheibe geschützt. Auf den ersten Blick wirkt alles wie immer: Beim Lidl in Hausach wirkt auf den ersten Blick alles, wie es die Kunden gewohnt sind – zumindest von außen. Die Parkplätze sind mäßig belegt, Schilder, die auf die Abstands- und Hygieneregelungen im Rahmen der Corona-Krise hinweisen, fallen erst beim Betreten des Markts ins Auge. Das erste hängt über der Obst- und Gemüseabteilung. Auf ihm wird gebeten, einen Abstand von zwei Metern zu anderen Kunden einzuhalten. "für die Gesundheit" wird als Grund angeführt, das Coronavirus allerdings nicht explizit erwähnt. Im Markt sind nicht besonders viele, aber auch nicht auffallend viele Kunden unterwegs. Keiner von ihnen trägt einen Mundschutz, eine Frau hält sich allerdings einen Schal vors Gesicht und eine andere trägt Handschuhe.

Die Regale sind alle voll, nur beim Toilettenpapier ist bis auf eine Packung alles weg. Der Hinweis "Liebe Kunden, aus Solidarität bitten wir Sie, nur jeweils eine Packung pro Haushalt mitzunehmen" stieß anscheinend auf taube Ohren. Beim Mehl sind allerdings ausreichend viele Packungen vorhanden.

An der Kasse weisen aufgeklebte Balken auf dem Boden geforderten Mindestabstand hin, die Marktmitarbeiter sitzen hinter einer Schutzscheibe. Einer von ihnen steht im Kassenbereich und beobachtet die Kunden mit Argusaugen. Seine Aufgabe scheint es zu sein, darauf zu achten, dass in der Schlange jeder ausreichend Abstand zum Vordermann hält.  Viele Hygiene-Hinweise im Drogeriemarkt: Schon am Eingang ist auf einem Schild nachzulesen, was im Hausacher Drogeriemarkt noch zu haben und was ausverkauft ist. Sehr praktisch: So wird vermieden, dass Kunden, die das Gewünschte im Markt gar nicht kaufen können, den Laden überhaupt betreten. Auf diese Weise wird das Personenaufkommen minimiert. Mitten im Eingangsbereich steht ein Schild, auf dem Hygienehinweise zu lesen sind. Auch hier sind die Regale voll; allein bei der Biokost gibt es große Lücken. Ähnlich sieht es bei der Seife aus. Allerdings gibt es noch ein paar Seifenflaschen und Stückseife ist mehr als genug vorhanden. Auch das heiß begehrte Toilettenpapier ist keine Mangelware.

Maximalanzahl bei bestimmten Waren: Das Kundenaufkommen beim Haslacher Rewe ist morgens um 9 Uhr noch recht niedrig, dennoch steht vor dem Markt ein Security-Mitarbeiter. Im Markt selbst ziehen sich Abstandsaufkleber auf dem Fußboden beinahe durch den gesamten Laden. Sie sind schon im Eingangsbereich zu finden. Lücken gibt es in den Regalen so gut wie keine; sogar beim Toilettenpapier ist die Auswahl noch groß. Dort und beim Mehl sowie beim Zucker hängt ein Zettel, der auf eine Maximalmenge hinweist. Demnach dürfen höchstens eine Packung Klopapier, zwei Packungen Milch, Mehl, Zucker, Nudeln und Reis pro Kunde mitgenommen werden. Trotzdem gibt es zumindest kein Bio-Mehl mehr. Und fast jeder, der einkauft, hat eine Packung Toilettenpapier im Einkaufswagen.

Die Kunden tragen bis auf eine Ausnahme keinen Mundschutz oder Einmal-Handschuhe. Auch beim Rewe sitzen die Kassierer hinter einer Schutzscheibe. Das Wechselgeld wird auf einer Porzelanuntertasse abgelegt.

Auch beim zum Rewe gehörigen Bäcker gibt es angesichts der Corona-Pandemie neue Regeln. So ist beispielsweise keine Zugang vom Markt aus mehr möglich. Wer Brötchen kaufen möchte, muss die Bäckerei vom Parkplatz aus betreten. Auch dort muss ein Mindestabstand eingehalten werden. Aus diesem Grund dürfen sich zeitgleich nicht mehr als drei Personen im Raum aufhalten. Das Café ist geschlossen.

Im Wolfacher Edeka gibt es beim Bäcker ebenfalls keinen Café-Betrieb. Markierungen auf dem Boden sorgen auch dort dafür, dass beim Anstehen Abstand gehalten wird. Zudem sorgen Kartons auf der Theke für den Schutz der Mitarbeiter.

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Lisa Kleinberger

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