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Kehl Vier Städte ziehen an einem Strang

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Die Digitalisierung und ihre Herausforderungen sind zu einer steten Begleiterin geworden – auch für Kommunen und ihre Verwaltungen. In der Ortenau haben sich daher alle großen Kreisstädte in einem Netzwerk verbunden, um sich auszutauschen.

Ke hl (red/jr). In einem ersten Treffen haben sich vor Kurzem zunächst Vertreter der Städte Achern, Kehl, Lahr und Offenburg in Kehl getroffen, erste Projekte diskutiert und unter anderem eine Charta der Zusammenarbeit verfasst. Oberkirch wird sich der Arbeitsgruppe in späteren Treffen anschließen, heißt es in einer Mitteilung. Denn die Kommunen haben dieselben Herausforderungen.

Erstes Treffen im März musste coronabedingt abgesagt werden

Weil das Thema Digitalisierung nicht allein die rund 800 städtischen Mitarbeiter und mehr als 37 000 Bürger der Rheinstadt betreffe, hatte Oberbürgermeister Toni Vetrano zu Beginn des Jahres einen ersten Vorstoß gewagt und sich mit seinen Amtskollegen in Verbindung gesetzt.

Die Idee eines interkommunalen Netzwerks stieß dabei auf großes Interesse. Ein erstes Netzwerktreffen wurde für März anvisiert. Allerdings: Wie so viele Veranstaltungen in den vergangenen Monaten musste das Auftakttreffen aufgrund der Pandemie verschoben werden.

Ein knappes halbes Jahr später ist das erste Aufeinandertreffen der Netzwerkpartner geglückt. Für Kehl war die städtische Digitalisierungsbeauftragte Vera Gaß anwesend, aus Lahr war die Leiterin des Amts für Kommunikation, Digitalisierung und Projektentwicklung, Ulrike Karl, angereist, aus Offenburg kam der städtische Fachbereichsleiter Digitalisierung und Informationstechnik, Marc Müller-Stoffels, aus Achern erschien die Digitalisierungsbeauftragte Silvia Friedmann. Alexander Herr, Leiter des Sachgebiets EDV und Informationsmanagement bei der Stadt Oberkirch, wird die Arbeitsgruppe bei weiteren Treffen ergänzen.

Das Treffen wurde moderiert von Markus Sturm, Leiter für Personal und Organisation bei der Stadt Kehl.

Rasch wurde den Beteiligten klar: "Ja, wir wollen zusammenarbeiten und können uns das auf vielfältige Art und Weise vorstellen – vom Erfahrungsaustausch bis hin zur Umsetzung konkreter Projekte".

Das erste Netzwerktreffen zur interkommunalen Zusammenarbeit und Digitalisierung werten die Beteiligten als vollen Erfolg, heißt es weiter in der Mitteilung.

Ein Folgetermin ist daher bereits für Anfang November vereinbart worden. Keineswegs soll das Netzwerk als geschlossene Gesellschaft fortgesetzt werden. Vielmehr können sich die Beteiligten vorstellen, kleinere Städte und Gemeinden mit ins Boot zu holen.

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