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Hornberg Stadt Hornberg beteiligt sich beim Weidezaun-Projekt

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Die Weidezäune sollen auch Kühen Schutz bieten. Symbolfoto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Hornberg (eve). Das kommunale Weidezaunprojekt der Stadt Hornberg nimmt Fahrt auf. In der jüngsten Gemeinderatssitzung sprach sich das Gremium einstimmig für eine Kofinanzierung in Höhe von 25 Prozent der Bruttokosten an den privaten Weidezaunmaßnahmen aus. Hinsichtlich der städtischen Flächen, die eingezäunt werden, wurde eine Kofinanzierung von 50 Prozent beschlossen. Im Haushaltsplan 2020 werden die Kosten dafür eingestellt.

Sie belaufen sich auf etwa 130 000 Euro, die sich aus einem Zuschuss von 65 000 Euro, der Kofinanzierung der Stadt mit 35 000 Euro und dem Eigenanteil der Grundstückseigentümer mit 30 000 Euro zusammensetzen. Bezuschusst wird das Projekt zu 50 Prozent aus Mitteln des Naturschutzhaushalts von Land, Bund und EU entsprechend den festgesetzten Landschaftspflegerichtlinien.

Im Juni hatte Regina Ostermann, Geschäftsführerin des LEV (Landschaftserhaltungsverband Ortenaukreis) sowohl über die Vorteile der gebündelten Antragstellung als auch die dazu erforderlichen Voraussetzungen informiert (wir berichteten). Insgesamt 13 Antragsteller wollen das Angebot nutzen und mit 19,1 Kilometer Zaun 42 Hektar Fläche einzäunen.

Mit den Pächtern ist über die Zaun-Bereiche bereits geredet worden

Die Ortsvorsteher Alexander Hock (Niederwasser) und Gottfried Bühler (Reichenbach) informierten über das einstimmige Ergebnis der Ortschaftsräte. "Es profitieren alle", stellte Bühler fest. Drei der Antragsteller werden seiner Aussage nach 1,63 Hektar für Schafe und Ziegen einzäunen.

Die Stadt Hornberg beabsichtigt die Einzäunung der städtischen Weideflächen im Schondelgrund oberhalb der Wohnbebauung. Die Flächen sind laut Bürgermeister Siegfried Scheffold verpachtet und die Pächterin habe bereits mit Ostermann die einzuzäunenden Bereiche besprochen.

In dem Zusammenhang regte Gemeinderat Jörg Fehrenbacher (FW) an, zu bürgerschaftlichem Engagement zu ermuntern. "Gerade am Schlossberg Richtung Ziegelgrund wächst hinter den Häusern alles zu", meinte Fehrenbacher. Es würde auch etwas zur Offenhaltung beitragen, wenn die Anwohner einen halben Meter über das eigene Grundstück hinaus mähen.

Prinzipiell fand Scheffold dies einen guten Vorschlag, jedoch sei sicher nicht jeder in der Lage, das zu machen. Grundsätzlich sollte dies auch besser im Einvernehmen mit der Stadt geschehen.

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