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Hornberg Neuaufbau beginnt

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Das neu formierte Damenteam der SG HLT: Trainer Sven Brugger, Katharina Kaspar, Christin Streif, Melanie Moosmann, Hebiba Kurz, Maike Staiger, Juliane Kaspar (hinten, von links) sowie Christine Oeser, Verena Hinz, Selina Rodriguez, Mareike Storz und Isabel Barquero (vorne, von links). Es fehlen: Jasmin Raddatz und Carline Brüstle Foto: Frei Foto: Schwarzwälder Bote

LANDESLIGA SÜD: TB Kenzingen – SG Hornberg/Lauterbach/Triberg (Samstag, 18 Uhr). Einen Neuaufbau betreiben die Damen der SG HLT nach dem freiwilligen Abstieg aus der Südbadenliga in der Landesliga Süd. Nach intensiver Vorbereitung unter dem neuen Trainer Sven Brugger muss die SG zunächst auswärts ran.

Dennoch hielten alle zusammen und haben versucht, das Beste aus der unsicheren Situation zu machen. Immerhin kamen Christin Streif, Maike Staiger und Jasmin Raddatz wieder als fester Bestandteil zurück in die erste Mannschaft. Auch Carline Brüstle und Katharina Kaspar werden aushelfen.

Schnell wurde ein neuer Trainer gefunden, der frischen Wind bringen sollte. Doch die Spieler-Situation war alles andere als rosig. Die beiden Youngsters Vivien Abelmann und Madita Holzmann haben studienbedingt die Mannschaft verlassen. Torhüterin Caroline King befindet sich die gesamte Saison über auf Weltreise und Rückraumschützin Madeleine Lauble wird studientechnisch nur bedingt einsatzfähig sein. Zudem verletzte sich Spielmacherin Christine Oeser schwer, ihre Rückkehr ist ungewiss. Ramona Fichter hat aufgrund von Rückenbeschwerden vorzeitig ihre Handballkarriere an den Nagel gehängt.

Die SG-Damen sind „heiß“ auf das erste Spiel in der Landesliga, auch weil sie viele neue Gegner bekommt, die zusätzliche Herausforderungen darstellen. Daher hält sich Trainer Sven Brugger etwas bedeckt: "Ich möchte kein Ziel vorgeben. Das Traineramt und die Landesliga Süd sind Neuland für mich. Nach den ersten Spielen wird man sehen, wo die Reise hingeht. Nach der Vorrunde kann ich mehr sagen."

Vor dem anstehenden Spiel ist der erfahrene Linkshänder gewarnt: "Ich kenne den Gegner nicht, aber Kenzingen hat vergangene Runde den dritten Platz belegt. Es ist mit einem Gradmesser zu rechnen", so Brugger. "Es bleibt abzuwarten, wie sich das neuformierte Team in der neuen Liga schlägt", meint Brugger.

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