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Hornberg Die "Bugwelle" türmt sich weiter auf

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die Frombachstraße verbindet die Hornberger Bürger der Kernstadt und der Ortsteile Reichenbach und Niederwasser Foto: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der Hornberger Straßensanierung herrscht weiterhin Investitionsstau. In der jüngsten Sitzung wurden lediglich zwei von drei im Bereich Reichenbach geplanten Maßnahmen vergeben.

Hornberg. Der Rohrenbachrundweg landete wieder auf der Warteliste. In der dem Beschluss vorausgegangen lebhaften Diskussion waren verschiedene Möglichkeiten gegeneinander abgewogen worden. "Die Haushaltsmittel reichen nicht für die Sanierung von Langenbach, Frombach und Rohrenbachrundweg", stellte Bürgermeister Siegfried Scheffold fest. Eingestellt im Haushalt seien 180 000 Euro für den Ortsteil Reichenbach, kalkuliert nach Erfahrungswerten von 20 Euro pro Quadratmeter. Die eingereichten Angebote basieren jedoch laut Scheffold auf einem Preis von etwa 30 Euro pro Quadratmeter.

Kaum debattiert wurden die vom Bürgermeister in den Raum gestellten Möglichkeiten, die Sanierung der Frombachstraße aufzuschieben und den Langenbach in zwei Bauabschnitte zu splitten. Gemeinderat Fritz Wöhrle (FW) rechnete vor, dass die Kosten der Maßnahmen sich im Vergleich zu den angenommenen Ausgaben verdoppelt haben (siehe Info). "Wir sollten uns an die Vorgaben des Haushaltsplans halten", fand Wöhrle.

Weiterhin führte er aus, wenn die Maßnahmen in vollem Umfang seinen Worten nach "durchgezogen" werden, der Ortsteil Niederwasser vermutlich kommendes Jahr Ansprüche anmelden werde und "im Städtle passiert nix".

In dem Zusammenhang informierte Stadtbaumeisterin Pia Moser darüber, dass verschiedene Straßenabschnitte in der Kernstadt mit einem Ingenieurbüro unter die Lupe genommen worden wären. "Kommende Woche werden die Untersuchungsergebnisse interpretiert und eine Kostenberechnung auf den Weg gebracht", so Moser.

Der Reichenbacher Ortsvorsteher Gottfried Bühler merkte an, dass in der Innenstadt viel investiert worden wäre. "Wohlgemerkt meiner Meinung keinen Euro zu viel, doch die Außenbereiche sollten nicht vergessen werden", so Bühler. Der Sanierungsstau gleiche einer Bugwelle, die sich immer höher auftürme.

Gemeinderat Bernhard Jogerst (FW) erinnerte außerdem an die Verträge, die seinerzeit bei der Eingemeindung abgeschlossen wurden. "Dazu gehört, die Straßen in Ordnung zu halten", argumentierte Jogerst. Eine Absage erteilte Bühler der Anregung, die aus der Wegnutzung für den Windradbau auf der Schondelhöhe erhaltenen 55 000 Euro für die anstehenden Sanierungsarbeiten zu verwenden. Sein Vorschlag lautete, den Langenbach jetzt in Angriff zu nehmen und den Rohrenbach für 2020 fest einzuplanen. "Dann können wir den Auftrag auch gleich vergeben", sprach sich Wöhrle dagegen aus.

Gemeinderat Rolf Hess (SPD) plädierte dafür, die anstehenden Reparaturen im Auge zu behalten. Insgesamt sollte seiner Ansicht nach an Bund und Land appelliert werden, mehr Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Chancen dafür stehen laut dem Bürgermeister gar nicht so schlecht. Es bestehe berechtigte Hoffnung, dass die Landesregierung großflächige Gemeinden mit stagnierenden oder rückläufigen Einwohnerzahlen unterstützt werde.

Rohrenbachrundweg: 147 874 Euro Langenbach: 213 976 Euro (20 Prozent Zuschuss vom Land Baden Württemberg) Frombachstraße: 117 305 Euro

Die Ausschreibung Rohrenbachrundweg wurde mit drei Gegenstimmen aufgehoben. Die Firma Knäble erhielt als günstigster Bieter den Auftrag zur Sanierung Langenbach und die Firma Hermann aus Furtwangen die Sanierung des Frombach

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